Andrang in Schnelltestzentren ist bisher überschaubar

Kein Mangel an Coronatests im Landkreis Kassel

Hannes Schildknecht, Carina Dierkes. DRK-Geschäftsführer Sebastian Dumke im Schulungsraum in Hofgeismar.
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Im Schulungsraum des DRK in Hofgeismar kann man sich auf Corona testen lassen. Hier testen Hannes Schildknecht und Carina Dierkes. DRK-Geschäftsführer Sebastian Dumke (rechts) hofft auf steigende Resonanz. 

Der Andrang in den Schnelltestzentren im Landkreis Kassel hält sich in Grenzen. Die Kapazitäten sind vorhanden – und im Gegensatz zum Impfstoff gibt es an den Tests keinen Mangel.

Kreis Kassel – Das teilte Kreissprecher Harald Kühlborn in einer ersten Gesamtbilanz auf Anfrage der HNA mit. Wie berichtet, sind bereits mehrere Testzentren von den zehn insgesamt, die vom Kreis und Hilfsorganisationen eingerichtet werden, an den Start gegangen. Weitere folgen am Wochenende. Auch Apotheken bieten an mehreren Standorten Tests an, weitere sollen folgen.

An Rückmeldungen von absolvierten Tests lagen dem Landkreis bis Mittwochabend 789 vor, wobei aber nicht alle aktuellen Zahlen vorlagen. Grundsätzlich sind diejenigen, die Tests anbieten, auch nicht verpflichtet, eine Statistik darüber dem Landkreis mitzuteilen. Positive Testergebnisse müssen allerdings dem Gesundheitsamt gemeldet werden.

Noch keine Tests für Kinder und Jugendliche

Das seien bis Mittwochabend zehn gewesen, erklärte Kühlborn weiter. Bei einem positiven Test gilt: Umgehend in Selbstisolation begeben und schnellstmöglich einen genaueren PCR-Test machen. Dessen Ergebnis entscheidet dann über eine weitere Quarantäne.

Derzeit sind in den von Kreis und Hilfsorganisationen betriebenen Zentren – anders als in der Regel bei den Testeinrichtungen von Apotheken – noch keine Tests für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren möglich.

Das könnte sich aber bald ändern, spätestens nächste Woche, womöglich auch schon zum Wochenende, sagte Kühlborn. Der Kreis stimme sich dazu mit den Hilfsorganisationen ab und werde aktuell darüber informieren.

Engpass wie beim Impfstoff gibt es nicht

Die Bestellung der Tests erfolge teilweise durch die Anbieter, teilweise über den Landkreis, der selbst erst einmal 10 000 bestellt habe. „Wir können tagesaktuell nachbestellen“, berichtet Kühlborn. „Einen Engpass wie beim Impfstoff gibt es bei den Tests nicht.“

So, wie beispielsweise das DRK Hofgeismar, rechnet auch Kühlborn mit einer steigenden Nachfrage nach den kostenlosen Tests, die jedem Bundesbürger einmal wöchentlich zustehen. Das ist offensichtlich auch in einigen Rathäusern so.

In Trendelburg etwa wollen Stadt und Rosenapotheke ab 25. März die Tests im Feuerwehrhaus anbieten, wöchentlich donnerstags von 9 bis 12 und 16 bis 18 Uhr, Anmeldung in der Apotheke. (Von Matthias Müller)

Weitere Testzentren starten am Wochenende

Der Landkreis bündelt alle Angebote für kostenlose CoronaSchnelltests (zehn Testzentren von DRK, ASB und Johannitern sowie weitere Einrichtungen, etwa von Apotheken) auf der Internetseite landkreiskassel.de. Von den zehn Testzentren sind bisher bereits Calden, Immenhausen, Hofgeismar und Lohfelden in Betrieb. Am Samstag starten Baunatal, Niestetal, Schauenburg, Vellmar, Wolfhagen. Bad Karlshafen soll Dienstag folgen, teilte Kreissprecher Harald Kühlborn mit. (mam)

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