Alexander Müller

Kickbox-Weltmeister besuchte Oma und Opa in Hofgeismar

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Trophäe hatte er dabei: Mit Oma Margret und Opa Ferdinand Ernst feierte Alexander Müller am Samstag seinen Erfolg. Die Großeltern sind natürlich mächtig stolz auf ihren sportlichen Enkel.

Hofgeismar. Fünf Salutschüsse sollten eigentlich durch den Hofgeismarer Gesundbrunnen schallen, denn ein Weltmeister wurde erwartet. Genau gesagt, warteten Margret und Ferdinand Ernst auf ihren Enkel Alexander Müller, der vor Kurzem einen Weltmeistertitel im Kickboxen errang.

„Da Alexander zuvor bei einem Kampf war und sich seine Ankunft verspätete, konnten wir die Schüsse nicht mehr hochgehen lassen, da es dafür einfach zu spät war“, erklärte die Hofgeismarerin. Dass sich die beiden Senioren über den Erfolg ihres Enkels sehr freuen, liegt auf der Hand: „Wir sind glücklich, dass er seinen Sieg hier mit uns feiern wollte und natürlich sind wir mächtig stolz auf ihn.“

Sportliche Erfolge konnte Alexander in der Vergangenheit schon einige aufweisen: Titel wie Hessenmeister, Deutscher Meister, Vize-Europameister und Weltcupsieger hat er längst errungen und nun sicherte er sich eben auch noch den Titel des Weltmeisters.

Den Titel holte er Mitte des Monats bei den Kickbox-Weltmeisterschaften der Jugend und der Junioren in Rimini. Somit darf er sich jetzt Kickbox-Weltmeister im Leichtkontakt bis 94 Kilogramm in der Junioren-Klasse nennen. Denn in diesem Sport gibt es mehrere Kategorien und Gewichtsklassen.

Harte Monate hat der 17-Jährige hinter sich, denn er absolviert gerade eine Ausbildung zum Koch und musste damit die zeitaufwendige Vorbereitung für die Weltmeisterschaft koordinieren. Zeit für seine Großeltern hatte da wenig. Hinzu kommt, dass der junge Sportler in der Nähe von Fulda wohnt und noch keinen Führerschein hat. (zta)

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