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Kita-Neubau in Hofgeismar hat begonnen

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Von: Thomas Thiele

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Mehrere Männer stehen an einem Bagger auf einer Wiese vor der Stadtmauer Hofgeismars. An einer Stellwand rechts sind Baupläne befestigt.
Optimistisch auf der Baustelle am Reithagen in Hofgeismar (von links): Dirk Wohlgemuth (Planer A33 Architekten, Marcel Sander (Sander-Haus), Dominic Poppke (Bauunternehmer), Bernhard vom Bruch (Bauamt Stadt), Bürgermeister Torben Busse, Frank Siebold (A33 Architekten) und Dirk Lindemann (Bauamtsleiter). © Thomas Thiele

In Hofgeismar beginnt der Neubau eines Kindergartens, um den es viele Diskussionen gab.

Hofgeismar. Mit mehrwöchiger Verzögerung begannen am Mittwoch auf der bisherigen Viehmarktwiese am Reithagen in Hofgeismar die Bauarbeiten für einen weiteren städtischen Kindergarten. Der Neubau soll voraussichtlich 2024 fertig sein und dann die angespannte Lage bei den Kita-Plätzen beruhigen, sagte Bürgermeister Torben Busse beim offiziellen Baubeginn mit Vertretern beteiligter Firmen und des Bauamtes der Stadt.

Verzögerung half regionalen Firmen

Der Bau werde energetisch vernünftig und nachhaltig erstellt. Zu der Verzögerung des eigentlich im Sommer geplanten Starts kam es, weil statt der ursprünglichen europaweiten Komplettausschreibung eine erneute Ausschreibung mit mehr Einzelgewerken erfolgte, wodurch auch Firmen aus der Region besser zum Zuge kamen.

Ein Gebäude aus vier Häusern

Die 850 Quadratmeter große Kita mit 2000 Quadratmeter großem Garten wird drei Gruppenhäuser mit Giebeln erhalten, die die Kleinteiligkeit der angrenzenden Altstadt aufgreifen, erklärte Architekt Frank Siebold (Hessisch-Lichtenau). Ein viertes Haus soll als zentraler Raum für Veranstaltungen genutzt werden, dazu gibt es einen Spielflur als Indoorspielplatz.

Hinter einem langen Flachbau erheben sich drei Giebelhäuser, die alle zusammengehören.
Planung: So soll die neue Kita von der Straße am Reithagen aus sich präsentieren. © A33 Architekten

Nachdem Anwohner zunächst wegen möglicher Verkehrsgefahren gegen den Standort protestiert hatten, will die Stadt nun die Entwicklung abwarten. Im Bauamt geht man davon aus, dass nicht alle bis zu 75 Kinder mit dem Auto gebracht werden und sich zudem der Betreuungsbeginn über fast zwei Stunden erstreckt.

Hoffen auf entspanntere Lage

Wenn sich dadurch die Zahl der mit dem Auto gebrachten Kinder reduziere, sei die Lage deutlich entspannter. Durch die zentrale Lage seien Fußwege für Eltern realistisch. Notfalls könne man die Zufahrt durch eine Verbindung der beiden angrenzenden Sackgassenstraßen entzerren. Der von den Stadtverordneten beschlossene Standort des Neubaus war auch Thema vorausgegangener Wahlkämpfe. (Thomas Thiele)

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