200 Besucher in Krimi-Komödie

Kino-Premiere auf Hofgeismars neuem Marktplatz

Regine Gundermann (Stadt Hofgeismar) und Filmvorführer Adrian Begovici stehen auf dem Hofgeismarer Marktplatz, auf dem am Freitagabend erstmals wieder Open-Air-Kino stattfand.
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Premiere: Erstmals fand Open-Air-Kino auf dem sanierten Hofgeismarer Marktplatz statt. Regine Gundermann (Stadt Hofgeismar) und Filmvorführer Adrian Begovici waren froh, dass ein lauer Sommerabend war.

Ein frisch sanierter Platz und ein Film, der viel zum Schmunzeln bot: Fast Einweihungscharakter hatte das Open-Air-Kino am Freitagabend auf dem neugestalteten Marktplatz.

Hofgeismar – Es war die erste öffentliche Veranstaltung, die nach den Bauarbeiten dort stattfand. Die Krimikomödie „Weißbier im Blut“lockte 200 Besucher an.

Waren früher bis zu 500 Gäste bei den Filmvorführungen dabei, kam diesmal knapp die Hälfte. „Der wechselnden Coronabestimmungen wegen haben wir nur 200 Zuschauer zugelassen“, erklärte Regine Gundermann von der Stadt Hofgeismar. Mit dieser Planung lag die Stadt richtig: Die letzte Karte wurde am Freitag verkauft.

Saßen die Besucher sonst in Reih und Glied, so war es diesmal anders: „Wir haben wegen der Pandemie die Stühle in einem Schachbrettmuster aufgestellt, damit genügend Abstand eingehalten werden kann“, erklärte Gundermann. Die neuen Sitzgruppen wurden als Sitzplätze integriert. 50 Stühle wurden zusätzlich aufgestellt, um Ausweichmöglichkeiten zu schaffen.

Aufblasbare Leinwand

Da die neu gepflanzten Bäume noch zierlich sind, bereiteten sie Filmvorführer Adrian Begovici keine Sorge. Den Blick auf die Leinwand störten sie – noch – nicht. Die aufblasbare Leinwand wurde erstmals an Wasserbehältern befestigt. „Bisher haben wir die Laternen genommen, aber da war man sich nicht mehr sicher, ob das halten würde“, ergänzte der Kinomann.

Nachdem der Marktplatz erstmals wieder Veranstaltungsort war, wird es mit etwas Glück im Oktober weitergehen: „Wir würden gern parallel zum Herbstmarkt auf dem Platz ein kleines Festival ausrichten“, sagte Michael Stürmer vom Kulturforum. Das stehe aber noch nicht ganz fest. Das Dornröschen-Denkmal solle im September eingeweiht werden, sagte Gundermann.

Nach einem Jahr Pause schienen die Gäste die Filmvorführung zu genießen. So wurde durchgehend viel gelacht. Manche Besucher hatten sich in wärmende Wolldecken eingepackt.

Spätestens beim Filmstart konnte Regina Gundermann aufatmen. „Bei starkem Wind oder extremen Regen hätten wir keine Ausweichmöglichkeit gehabt und abbrechen müssen“, sagte sie. (Tanja Temme)

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