Unter Vorbehalt geplant

Konfirmationen und Kommunionen im Kreisteil finden wieder später statt

Pfarrer Sven Wollert vor der Kirche in Westuffeln.
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In Westuffeln dauert es noch bis zum Juli. Dann findet dort die Konfirmation statt.

Nach Ostern richtet sich der Blick in den Kirchen im Kreisteil Hofgeismar auf Konfirmation und Kommunion.

Kreisteil Hofgeismar - Doch diese werden wieder nicht wie gewohnt im April oder Mai stattfinden. Wegen der Corona-Pandemie haben die einzelnen Gemeinden die Einsegnungen der Jugendlichen von Ende April bis Mitte September geplant.

„So ist der derzeitige Stand. Vorbehaltlich, was Corona noch bringt, können diese Planungen auch wieder umgeschmissen werden“, sagt Pfarrer Sven Wollert, der zudem für die Öffentlichkeitsarbeit im Kirchenkreis Hofgeismar-Wolfhagen zuständig ist. Jede Kirche werde im Notfall „am Rahmen schrauben“ und die Termine verschieben. Viele Kollegen wollten die Konfirmationen noch vor den Sommerferien feiern, „weil sie an das achte Schuljahr angepasst sind“, berichtet der Pfarrer.

Wie die Einsegnungen stattfinden und ablaufen, obliegt ebenfalls den Gemeinden. Die Konfirmation in Obermeiser-Westuffeln hatte man im vergangenen Jahr beispielsweise für Verwandte live übertragen, da wegen der Verordnung nur eine bestimmte Anzahl an Menschen in die Kirchen durften. „An vielen Stellen benötigt es Flexibilität. Wir müssen das Beste draus machen“, sagt Wollert.

Martin Schöppe, katholischer Pfarrer in Hofgeismar

Die Erstkommunion findet normalerweise am Weißen Sonntag statt, dem Sonntag nach Ostern. Also an diesem Wochenende. Doch auch in der katholischen Kirche hat man sich laut Hofgeismars Pfarrer Martin Schöppe dazu entschieden, die Kommunion zu verschieben – auf den 3. Oktober. „Wir möchten die größtmögliche Chance haben, dass mehr Menschen an der Feier teilnehmen können. Und wir müssen ganz klar sagen: Das ist in den nächsten Wochen und Monaten nicht gegeben“, erklärt Schöppe auf Anfrage unserer Zeitung.

Die Verschiebung sei kein Problem gewesen, da viele Eltern generell sehr vorsichtig seien. Und auch Pfarrer Schöppe selbst ist die Gefahr zu groß, die aufgrund von Corona besteht: „Ich teile nicht die Meinung der Bischöfe, dass man kirchlicherseits an Präsenz festhalten muss.“ (Nela Müller)

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