Kreispokal

Drei Achtelfinalspiele steigen von heute bis Sonntag: Diemeltal 08 empfängt Verbandsligisten

Auf dem Foto sind zwei Männer zu sehen. Einer im Vordergrund, der blau trägt. Dahinter ist einer im gelben Trikot.
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Soll sein Können auch im Pokal zeigen: Steffen Rothschild, Stürmer von der SG Diemeltal 08.

Ab heute (30.7.) stehen drei Achtelfinalpartien des Kreispokals in Hofgeismar-Wolfhagen an. Ganz nach dem Motto: „Die Kleinen fordern die Großen heraus“.

Hofgeismar/Wolfhagen – Mit drei Partien geht es vom heutigen Freitag bis Sonntag weiter im Achtelfinale des Fußball-Bitburger-Kreispokals und in jeder Partie hat der klassentiefere Klub Heimrecht. Zweimal heißt es Kreisoberliga gegen Gruppenliga, Balhorn gegen Grebenstein und Espenau gegen Reinhardshagen. Zwischen Diemeltal 08 und Dörnberg liegen sogar drei Klassen.

SV Balhorn – Tuspo Grebenstein, Freitag, 18.30 Uhr: Eine Partie, die es 2018 im Halbfinale des Kreispokals zuletzt gab und damals sorgte der SV mit dem Finaleinzug für eine faustdicke Überraschung. Das wäre auch diesmal genau nach dem Geschmack der Distelberger. Der Tuspo hat seitdem nicht mehr im Kreispokal mitgespielt und da er in der ersten Runde ein Freilos hatte, ist es also bei der Rückkehr exakt derselbe Gegner – und gegen den haben die Grebensteiner noch eine Rechnung offen.

Unterschätzen werden die Schützlinge von Trainer Maximilian Schäfer den Kreisoberligisten sowieso nicht, der SV gehört wieder zu den Anwärtern auf die vorderen Ränge in der nächsten Saison. Einen gelungenen Einstand feierte der neue Balhorn-Coach Uli Becker mit dem 3:0-Erfolg in Riede zum Pokalauftakt. Auf den Sieger wartet Immenhausen im Viertelfinale.

Fußballkreis Hofgeismar-Wolfhagen: Espenau empfängt Reinhardshagen

SV Espenau – SG Reinhardshagen, Samstag, 15 Uhr: Die beiden Kontrahenten hatten schon vor einigen Wochen Bekanntschaft bei einem Freundschaftsspiel. Da hinterließ der Kreisoberligist an der Weser bei der 1:2-Niederlage eine guten Eindruck. Der Gruppenligist ist gewarnt, mit dem Heimvorteil kann der SV der SG durchaus gefährlich werden. Die Vereinigten werden mit voller Kapelle nach Hohenkirchen reisen, um auch im Kreispokal weiterzukommen – und dann mal mehr als nur das Viertelfinale zu erreichen.

Der SVE muss erstmals ohne seinen weggezogenen Torjäger Alexander Klindworth auskommen, glaubt aber mit den Brüdern Sandrock weiterhin gut aufgestellt zu sein in der Offensive. Die SG zeigte zuletzt beim 1:2 in Dörnberg eine gute Leistung, am Mittwoch gastierten sie in Deisel, testen also schon mal gegen die Kreisoberliga. In der ersten Runde feierten beide Kantersiege: Espenau 6:0 in Fürstenwald und Reinharsdshagen 7:0 in Mariendorf.

Bitburger Kreispokal: Verbandsligist aus Dörnberg ist bei der SG Diemeltal 08 zu Gast

SG Diemeltal 08 – FSV Dörnberg, Sonntag, 16 Uhr: Die SG Diemeltal 08 ist neben Weser/Diemel der zweite A-Ligist, der die erste Runde überstehen konnte. Doch nun kommt ein echtes Kaliber an den Marwinkel in Sielen, der Verbandsligist aus dem Habichtswald ist der haushohe Favorit. Aber der FSV war auch lange nicht mehr im Wettbewerbsmodus, denn er hatte in der ersten Runde Freilos. Über Vorbereitungsspiele, am Donnerstag hatten sie noch eines gegen Borgentreich, wissen die FSV-Kicker aber schon wieder den Ball zu behandeln.

Mit dem nötigen Respekt geht SG-Trainer Torsten Mander mit seiner Mannschaft, die er gut vorbereitet sieht, an die Aufgabe ran. Dass seine Elf von dem Verbandsligisten hinten rein gedrückt wird, steht für Mander außer Frage. „Nur mit einer hohen Laufbereitschaft können wir dagegenhalten“, ergänzt der Sielener. Es gelte, die erste halbe Stunde gut zu überstehen, und vielleicht gelingt es ja über den formstarken Stürmer Steffen Rothschild auch mal einen Konter zu fahren. Außerdem sei der Sportplatz in Sielen kein Kunstrasen, wie es der FSV daheim gewohnt ist. „Das Wunder von Sielen“ ist nicht nur ein Traum für den 48-Jährigen und seinen Trainerpartner Lars Hofeditz bei der SG Diemeltal. (Ralf Heere)

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