Justizministerin pflanzt Baum in Hofgeismar

Kühne-Hörmann: Amerikanische Eiche fürs Amtsgericht

Am Amtsgericht in Hofgeismar pflanzten Justizministerin Eva Kühne-Hörmann, Gartenbauingenieur Thomas Westermann und Dr. Philipp Gescher, Vizepräsident des Amtsgerichts Kassel, eine Kirschborkeneiche.
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Besonderer Baum: Am Amtsgericht in Hofgeismar pflanzten Justizministerin Eva Kühne-Hörmann, Gartenbauingenieur Thomas Westermann und Dr. Philipp Gescher, Vizepräsident des Amtsgerichts Kassel, eine Kirchborkeneiche.

Sie wird riesengroß, kann uralt werden und ist sicher die Erste ihrer Art in Hofgeismar: die amerikanische Kirschborkeneiche.

Hofgeismar - Ein Exemplar wurde jetzt durch Hessens Justizministerin Eva Kühne-Hörmann auf dem Gelände des Amtsgerichts in Hofgeismar gepflanzt.

Die Ministerin machte dabei auf den hohen Wert von Baumpflanzungen aufmerksam: „Klimaschutz hat nicht nur etwas mit Windkraft zu tun“, sagte Kühne-Hörmann anlässlich des 6. Hessischen Tages der Nachhaltigkeit. Obwohl dieser schon im September stattfand, kam die Ministerin erst jetzt nach Hofgeismar, da nun der optimale Zeitpunkt zum Pflanzen war.

Dass auf der Rasenfläche an der Bürgermeister-Hottejan-Straße nun dieser besondere Baum aus dem Süden der USA wachsen darf, ist einem Mitarbeiter des Amtsgerichtes zu verdanken.

Dieser wurde auf das Programm „CO2-neutrale Landesverwaltung“ aufmerksam, stellte den entsprechenden Antrag und erhielt schließlich die Bewilligung. Bis zu 1000 Baumpflanzen kommen laut Ministerin so jährlich zusammen. Die Zahl sollte sensibilisieren und Vorbildcharakter haben.

Im Amtsgericht Kassel und der Zweigstelle Hofgeismar lege man großen Wert auf Mülltrennung und nachhaltige Rohstoffnutzung, etwa bei Möbeln. Die Baumauswahl in Hofgeismar besorgte Gartenbauingenieur Thomas Westermann.

Für die Kirschborkeneiche entschied er sich, da sie als Tiefwurzler auch mit wenig Wasser zurechtkommt. In zehn Jahren – so alt ist der Setzling – habe er sich angepasst, könne mit Hitze und Frost umgehen. Es ist noch Platz für weitere Pflanzungen, auch um weiter auf das CO2-Programm aufmerksam zu machen. (Tanja Temme)

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