Internationale Gerichte beliebt

Kulturfestival in Hofgeismar nur teilweise gut besucht

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Boten internationales Essen an: Angeles Jiminez Rodriguez und Moreno Ortega (vorne) und dahinter von links: Alexander Rau, Jannes Klett, Märchenerzählerin Conny Heinz (mit Lesefutter), Joan-Manuel Ortega-Jiminez, Roy König-Waldroup, Kim-Phuc Pham, Sergej Schwarz, Petra Wilke und Christa Pattberg. Zwei weitere Anbieter fehlen auf dem Bild. Hinten ist die lange Tafel zu sehen.

Hofgeismar. Über eine neue Struktur des Kulturfestivals in Hofgeismar will sich das Kulturforum Hofgeismar bei seinem Treffen in der nächsten Woche Gedanken machen.

Das ist eine erste Bilanz der Vorsitzenden Christel Frank, nachdem der Besuch der zweitägigen Veranstaltung am Wochenende zwar stellenweise gut war, an anderen Stellen aber deutlich hinter den Erwartungen zurückblieb.

Etwa 20 ehrenamtliche Helfer und etliche Einwohner, Vereine, Geschäftsleute, Sportler, Musiker und Sänger wirkten mit bei dem Freiluftfest auf dem Reithagen. Nachdem (wie berichtet) Regen den Zuschaueransturm beim Rockabend am Samstag bremste, war das Interesse am Sonntag deutlich größer.

Fast 300 Besucher verfolgten den Gottesdienst zum Auftakt, weitere fast 600 Besucher nutzten die übrigen Angebote, darunter viele die 250 Sitzplätze an der Tafel der Nationen, um internationale Gerichte zu probieren, die Hofgeismarer Einwohner ab Mittag anboten.

Zwar fielen die afghanischen Köche kurzfristig aus und auch das Fehlen türkischer Speisen wurde bedauert, doch immerhin konnte man spanische Tortillas und Montaditos (Brötchen mit warmem Schnitzel), vietnamesische Frühlingsrollen, amerikanische Hamburger mit Ketchup und Pulled Pork (langsam gegartes Schweinefleisch) probieren.

Es gab Pelmeni (Nudelteig mit Hackfleisch und russischem Schmand), sowie Waffeln, Steaks, Grillwürstchen, Bauerneis, Kuchen, Wein und  viele  andere Getränke. Neben dem Fanfarenzug und der Gruppe Saitenwind bekamen vor allem die Tanzgruppen des VC Blockfrei viel Beifall und die überzeugend aufspielende Rockband der Musikschule Hofgeismar mit einer erst 14-jährigen Sängerin mit einer Riesenstimme.

„Am Programm und an der Form müssen wir noch arbeiten“, sagte Christel Frank. Das Festival, das den Schwung und die Kulturbegeisterung vom Hessentag 2015 fortführen sollte, solle aber auf jeden Fall weiterbestehen.

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