Landesbeste: Tierischer Erfolg für Sababurg-Auszubildende

Ein Team, das funktioniert: Lena Waldeck und ihre Ausbilderin Sarah Mascher lieben ihre Arbeit im Tierpark und statten den Erdhörnchen gern auch mal einen gemeinsamen Besuch ab.

Sababurg. Schon als kleines Mädchen war für Lena Waldeck klar, irgendwann einmal mit Tieren arbeiten zu werden. Jetzt gibt ihr der Erfolg Recht mit der Berufswahl.

Offensichtlich genau die richtige Entscheidung, denn die 27-jährige Mariendorferin fühlt sich als Tierpflegerin im Tierpark Sababurg nicht nur pudelwohl, sondern legte nun auch eine wahrhaft tierische Leistung hin. Als landesbeste Auszubildende wurde sie gerade von der Industrie- und Handelskammer Kassel-Marburg geehrt und von Vize-Landrätin Susanne Selbert am Freitag beglückwünscht. „Wir sind wirklich schweinemäßig stolz auf sie“, sagte Selbert und schickte ihren Dank gleichzeitig an Ausbilderin Sarah Mascher und das gesamte Sababurg-Tierpflegerteam. „Eine solche Leistung kann man nur bringen, wenn das Team stimmt.“

Dass sie mit ihrem Ausbildungszeugnis auf Landesebene auf Platz eins rangiert, war für Waldeck selbst eine Überraschung: „Wenn man große Freude an der Arbeit hat, ist man natürlich engagiert und möchte eine gute Prüfung ablegen, dass das Ergebnis nun aber noch besser ausgefallen ist als erhofft, freut mich umso mehr.“

Die Ausbildung zum Tierpfleger gibt es in verschiedenen Fachrichtungen, Lena Waldeck hatte sich für die Fachrichtung Zoo entschieden. „Dieser Bereich ist sehr vielseitig, während der Ausbildungszeit durchläuft man alle Bereiche, von den Exoten im Kinderzoo bis hin zu einheimischen Wildarten oder alten Haustierrassen im Bauernhof“, so die Tierliebhaberin, die nach ihrer Lehrzeit die Tierarten im Urwildpark betreut, von verschiedenen Hirscharten über Fasane und Eulen bis hin zu den Wölfen. Angst darf sie da keine haben, Respekt hingegen schon. „Den braucht man immer, wenn man mit Tieren arbeitet“, sagt Waldeck. Als Tierpfleger sei man Allrounder und habe nicht immer nur mit den Tieren selbst zu tun. „Ja, auch das Reinigen und Instandhalten der Gehege und Anlagen zählt zu meinem Job dazu, da kommt man nicht drumherum.“ Aber auch Aspekte wie die Beschäftigung der Tiere, Zucht und Arterhaltung sowie Öffentlichkeitsarbeit seien wichtig. Und weil sie von der Arbeit mit Tieren gar nicht genug bekommen kann, geht es nach Dienstschluss zuhause munter weiter. „Ja, auch da tummeln sich noch allerlei Zwei- und Vierbeiner“, sagt sie lachend und voller Überzeugung, schon als kleines Mädchen die richtige Entscheidung getroffen zu haben.

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