Wohnraum in der Stadt wird knapp

Landrat rät Kasseler Studenten zum Umzug in den Kreisteil Hofgeismar

Hofgeismar. Die Studentenzahlen in Kassel sind mit 23 852 erneut auf ein Rekordhoch gestiegen. Doch Wohnraum in der Stadt wird knapp. Daher rät Landrat Uwe Schmidt den Studenten dazu, bei ihrer Suche einen Umzug ins Kasseler Umland zu erwägen.

Die Nutzung der Regio-Tram nach Hofgeismar und Wolfhagen mit dem an den Studienausweis gekoppelten Semesterticket ermöglichten, „dass man schnell zum Studieren an die Uni kommt und auch noch das Kultur- und Kneipenangebot in der Stadt Kassel nutzen kann“. Die Straßenbahnverbindungen nach Baunatal und ins Lossetal sowie nach Vellmar seien ebenfalls entsprechend gut getaktet.

Auch finanziell gesehen sei das Umfeld Kassels eine echte Alternative: „Die Mieten im Landkreis liegen zwischen 3,60 und 5,40 Euro pro Quadratmeter“, erklärt Harald Kühlborn, Pressesprecher des Landkreises. Der Preis schwanke pro Quadratmeter je nach Lage, Ausstattung und Alter des Wohnhauses. „In den Kernstädten wie Hofgeismar ist das Wohnen etwas teurer als in den Ortsteilen.“ Immenhausen, Reinhardshagen und Grebenstein seien aufgrund ihrer Nähe zu Kassel gefragter als Bad Karlshafen, Wahlsburg und Oberweser und entsprechend höherpreisig. „In Hofgeismar gibt es kaum Wohnungen unter 4 Euro pro Quadratmeter“, sagt Kühlborn. In Kassel liegt der Preis zwischen 4,30 im Hochhaus in Uninähe und 7,60 in Kassel-Mitte. „Ein-Zimmer-Appartements bekommt man dort nicht unter 300 Euro.“

Problematisch seien allerdings die Wohnungsgrößen im Landkreis von bis zu 150 Quadratmetern. Aktuell gebe es nur eine Zwei-Zimmer-Wohnung in Hofgeismar - die nächste in Westuffeln. „Die Vermieter sollten daher flexibler werden und auch eine WG in Betracht ziehen.“

Einen Überblick über freie Mietwohnungen im Landkreis gibt es unter www.deine.region-kassel-land.de.

Von Gudrun Skupio

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