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Laufend gruseln durchs Diemelstädtchen: Trendelburg lud zum Halloween-Run

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Von: Tanja Temme

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In Trendelburg war am Samstag Gruseln angesagt: Nach vier Extremläufen fand mit dem Halloween-Run nun erstmals im Diemelstädtchen eine Laufveranstaltung für jedermann statt. Auch die beiden Marathonläuferinnen Karin Ehlert (links) und Michaela Freitag aus Baunatal nahmen daran teil.
In Trendelburg war am Samstag Gruseln angesagt: Nach vier Extremläufen fand mit dem Halloween-Run nun erstmals im Diemelstädtchen eine Laufveranstaltung für jedermann statt. Auch die beiden Marathonläuferinnen Karin Ehlert (links) und Michaela Freitag aus Baunatal nahmen daran teil. © Tanja Temme

In Trendelburg war am Samstag Gruseln angesagt: Nach vier Extremläufen fand mit dem Halloween-Run nun erstmals im Diemelstädtchen eine Laufveranstaltung für jedermann statt. 

Trendelbug – Mit einem neuen Konzept lockten Trendelburger Hindernisläufer am Samstagabend Sportler aus nah und fern ins Diemelstädtchen: Mehr als 350 Teilnehmer waren beim ersten Halloween-Run dabei, bei dem es nach Einbruch der Dunkelheit auf die Gruselpiste durch den Ort und die nähere Umgebung ging.

Seit Anfang des Jahres waren Marc Bornhage und sein Team von den OCR Trailwoodrunners damit beschäftigt, die Veranstaltung vorzubereiten. „Da wir die vorherigen Extremläufe mitbegleitet hatten, wussten wir in etwa, was auf uns zukommt“, erklärte der Initiator. Vom Kürbispflanzen bis zur Sponsorensuche, von der Streckenbestimmung bis zum Hindernisaufbau – damit am Ende alles passe, hätten sie schon einiges an Zeit investiert.

360 Teilnehmer beim Halloween-Run in Trendelburg: Termin für nächsten Hindernislauf steht bereits

Dass sich die viele Arbeit gelohnt hatte, durfte er bei der Auftaktveranstaltung erfahren: Gab es doch nicht nur von den Teilnehmern, sondern auch den Zuschauern reichlich Lob und Dank. „Und weil es so gut angekommen war und alle zufrieden sind, werden wir das Ganze kommendes Jahr am 28. Oktober 2022 wiederholen“, gab Bornhage preis. Da diesmal mehr als 150 Anmeldungen nicht berücksichtigt werden konnten, will man bei der zweiten Auflage des Grusellaufs das Starterfeld ausweiten. „Mindestens 500 dürfen dann mitlaufen“, sagte der 48-Jährige, „vielleicht sogar mehr.“

Zusammenzucken garantiert: Alfons Klabes kam mit seiner Kettensäge immer mal wieder hinter einem Baum hervor, um die Läufer zu erschrecken.
Zusammenzucken garantiert: Alfons Klabes kam mit seiner Kettensäge immer mal wieder hinter einem Baum hervor, um die Läufer zu erschrecken. © Tanja Temme

Am späten Nachmittag kam zunehmend Leben ins Halloween-Dorf, das man auf dem Europaplatz an der Diemel aufgebaut hatte. Bei Musik, leckerem Essen, einer entsprechenden Deko und Beleuchtung vertrieb man sich da die Zeit bis zum Start. „Uns war wichtig, dass es eine Veranstaltung für jedermann sein sollte. Heute geht es nicht um sportliche Höchstleistungen“, ergänzte Bornhage. Genau deshalb fühlte sich etwa auch Familie Günther aus Hofgeismar angesprochen, nahm mit sieben Leuten teil. „Es hat riesigen Spaß gemacht und wir hoffen auf eine Wiederholung“, so Erika Günther.

Halloween-Run in Trendelburg: Der Startschuss fiel zur Dämmerung

Mit Stirnlampe durchs finstere Trendelburg: Nachdem die Teilnehmer für die vier Kilometer lange Strecke auf der Piste waren, ging es für die Läufer des acht Kilometer langen Parcours los.
Mit Stirnlampe durchs finstere Trendelburg: Nachdem die Teilnehmer für die vier Kilometer lange Strecke auf der Piste waren, ging es für die Läufer des acht Kilometer langen Parcours los. © Tanja Temme

Mit dem Beginn der Dämmerung ging es dann endlich los: In einem zeitlichen Abstand von zehn Minuten schickte Sportvereinsvorsitzender Dieter Uffelmann zuerst die Läufer der vier Kilometer langen Strecke auf die Piste. Damit es überschaubar bleibe, habe man die 250 Läufer in fünf Gruppen aufgeteilt. Im Anschluss folgten drei weitere Starts für die Acht-Kilometer-Absolventen.

Auf den Routen erwarteten die meist gruselig kostümierten Läufer einige Herausforderungen, hatten die Veranstalter doch einige Überraschungen vorbereitet. Mal musste gerobbt, dann ein Feuer übersprungen oder getreu dem Motto ein Kürbis transportiert werden. Besonders waren auch die Erschrecker, welche entlang der Piste bei vielen für Erschaudern sorgten.

Historische Gemäuer: Bei Strecken führten über den Burghof der Trendelburg. Das historische Ambiente wurde von vielen Teilnehmern lobend erwähnt.
Historische Gemäuer: Bei Strecken führten über den Burghof der Trendelburg. Das historische Ambiente wurde von vielen Teilnehmern lobend erwähnt. © Tanja Temme

Neben den Teilnehmern aus Nordhessen waren auch viele aus anderen Gegenden Deutschlands zum Run gekommen. So auch Annika Mörsdorf aus Frankfurt, die ebenfalls begeistert war: „Es ist mit viel Liebe zum Detail organisiert worden“, sagte sie und fügte an, auch die örtlichen Gegebenheiten mit der Burg wären sehr schön. (Tanja Temme)

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