Freier Eintritt

Neue Lesereihe um Kulturcafé Gesundbrunnen

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Wollen mit der Lesereihe Jung und Alt ansprechen: Pfarrerin Barbara Heller (rechts) und Bibliotheksleiterin Anne-Marie Faupel.

Hofgeismar. Im Café Gesundbrunnen, welches nun zum Kulturcafe ernannt wird, findet der Auftakt einer Lesereihe für interessierte Leser und Buchfreunde statt.

Die Evangelische Bücherei und das Kulturcafé Gesundbrunnen verbinden sich und starten gemeinsam am 12. Oktober das Leseprojekt. Somit wird der Montag als Kulturtag im Café eingeführt. Die Lesungen finden an einem Montag im Monat um 19.30 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.

Eine möglichst bunte Vielfalt solle durch zwei Formate garantiert werden, sagt Barbara Heller, leitende Pfarrerin der Evangelischen Altenhilfe. Bei „Hofgeismar liest“ sind Freiwillige aus Hofgeismar und Umgebung gefragt, ihr Lieblingsbuch vorzustellen und es den anderen Interessierten vorzulesen.

Immer im Wechsel findet auch eine Autorenlesung statt, wie am 16. November die Vorstellung des Buches „Daniel und Ella“ von Gloria Träger aus Kassel. Bei diesen Terminen werden Autoren der Region und ihre Bücher vorgestellt. „Wir wollen die Frage beantworten, was Hofgeismar und Umgebung an Autoren so alles zu bieten hat.“, erklärt Heller. Die Pfarrerin startet diesen Monat die Lesereihe mit der Vorlesung ihres Lieblingsbuches „Das Labyrinth der Wörter“ von Marie-Sabine Roger.

„Das Buch handelt von einem jungen Herrn, der Analphabet ist, und einer älteren Dame, die in ihm durch lautes Lesen das Interesse an Büchern weckt. Diese Geschichte zeigt im Grunde genau das, was wir mit unserem Projekt erreichen wollen: Jung und Alt durch das Vorlesen die Vielfalt der Bücherwelt näher bringen, sie wieder mehr fürs Lesen begeistern und ihnen verborgene Fantasiewelten eröffnen.“, sagt Heller. Die Vorlesungen dauern 90 bis 120 Minuten mit Pausen zum Austausch. Die Bücher können auch gleich ausgeliehen werden, erklärt die Leiterin der Evangelischen Bücherei, Anne-Marie Faupel.

Ein Highlight könnte ein Leseabend sein, bei dem professionelle Vorleser wie etwa Schauspieler engagiert würden. „Das können wir uns aber aufgrund der Kosten und des hohen Organisationsaufwands höchstens einmal im Jahr erlauben.“, erklärt Heller.

Von Aline Fischer

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