Letzter Umzug der Saison: Kelzer Narren feierten am Aschermittwoch

Männer im Frauenkostüm beim Aschermittwochsumzug in Kelze. Foto: Temme

Kelze. Wenn andere ihren Karnevalskater auskurieren, geben die Kelzer nochmal richtig Gas. Auch am Mittwoch stand der kleine Ort Kopf, denn der traditionelle Aschermittwochsumzug durchs Dorf stand an.

Vom eher tristen Wetter ließ sich die bunte Schar nicht die Laune verderben, die aus sechs Motivwagen und einer Fußgruppe bestand.

Angeführt wurde der Zug wie gewohnt vom Tanzebär, dem Wurstgabelmann und dem Kiepenkerl. „300 Eier, 30 Würste und einige Seiten Speck haben sie im Dorf eingesammelt“, sagte Uli Stallknecht vom örtlichen Schützenverein. Dieser hatte nun schon zum zweiten Mal mit der Feuerwehr Kelze die Aschermittwochssause organisiert, die in der Dorfscheune ausklang.

Aktualisiert um 18.35 Uhr.

Mit Schlagern und zünftiger Blasmusik brachte die Aschermittwochskapelle des Hofgeismarer Fanfarenzugs gleich zu Beginn die Besucher in Stimmung. Als Gäste wirkten ebenfalls die Hofgeismarer und Fritzlarer Karnevalsgesellschaften mit. Besonders gut kamen die orientalisch gekleideten Damen des Schützenvereins an, die hin und wieder einen Tanz auf der Straße wagten.

Als Vollblutweiber tanzten die „Kelzer Jungs“ durch den Ort und wurden dafür mit reichlich Beifall bedacht.

Kelzer zogen am Aschermittwoch durch den Ort

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