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Weserbeleuchtung in Gieselwerder lockt mehr als 1000 Gäste an

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Von: Tanja Temme

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Klassiker: Wie immer kamen neben den neuen Lasereffekten auch die Wasserspiele der Feuerwehr gut an. Im Hintergrund der Weserbeleuchtung waren mehr als 50 Helfer im Einsatz.
Klassiker: Wie immer kamen neben den neuen Lasereffekten auch die Wasserspiele der Feuerwehr gut an. Im Hintergrund der Weserbeleuchtung waren mehr als 50 Helfer im Einsatz. © Tanja Temme

Bei der Weserbeleuchtung am Samstagabend in Gieselwerder setzten die Veranstalter neben Bewährtem auch mit einer Lasershow auf modernste Technik.

Gieselwerder – Über 1000 Besucher, genauere Angaben waren gestern nicht zu erhalten, lockte es an die Weserpromenade, wo nach zwei Jahren Pause die Traditionsveranstaltung wieder stattfand.

Mittendrin war die örtliche Feuerwehr, die schon Tage vor der Veranstaltung mit den Vorbereitungen begonnen hatte. „Da die Weser aktuell so wenig Wasser hat, mussten wir einen Bereich am Ufer freibaggern“, erklärte Wehrführer Julian Seitz. Sonst hätte es Probleme bei der Wasserentnahme gegeben, da 2000 Liter pro Minute für die Wasserspiele in die Fontänen gepumpt wurden. Da die fünf Fontänen nah am Ufer standen, floss das meiste Wasser wieder in den Fluss zurück..

Da man in Gieselwerder nicht, wie zwei Wochen zuvor in Oedelsheim, auf die Schwimmkerzen verzichten wollte, änderte man das System: „70 Holzrahmen wurden im Vorfeld mit jeweils sechs Kerzen bestückt“, erklärte Sandra Hennecke vom veranstaltenden Heimat- und Verkehrsverein. Für diese Neuerung hätten sie sich entschieden, da sie auf Nummer sicher gehen wollten, dass nichts in der Weser bleibe.

Der Trockenheit wegen wurde auch der Heuberg nicht von Feuerwerker Dagino Bahr bespielt. Bisher hatte der Uslarer hier eine Art optischen Wasserfall imitiert, was ihm aber dieses Jahr zu gefährlich war. Weil ein Funke für einen Brand gereicht hätte, installierte er den Wasserfall an der Brücke.

Stolz waren die Ausrichter, ihren Gästen eine Lasershow bieten zu können. Diese illuminierte nach Einbruch der Dunkelheit das gegenüberliegende Ufer, erinnerte an Lichteffekte in einer Disco. „So eine Show hat es im Wesertal bisher noch nicht gegeben“, meinte Hennecke. Zu lautstarken Rhythmen, die vom Wald her Richtung Feiermeile schallten, wurden geometrische Formen in bunten Farben ins Dunkle gezaubert. Ruhiger, aber optisch genauso ansprechend waren die vielen Lichter, die den Fluss entlang schwammen und die bunt beleuchteten Fontänen der Wasserspiele.

Obwohl es diesmal zwei Würstchenbuden gab, gab es wieder lange Warteschlangen. Großer Andrang herrschte auch an Bierpilzen, Cocktailbar und Weinstand, wo sich überall Feierfreudige tummelten. Für gute Laune sorgte der singende „Weserelvis“ Mike Ohms aus Gieselwerder. Außerdem spielte die Band Comeback, unterhielt mit Partyhits.

Verbesserungsvorschlägegab es für die Laustärke. Einige Gäste klagten, dass die Musik so laut war, dass man sich anbrüllen musste.

Wie viele Besucher genau es zum Weserufer gezogen hatte, konnte Hennecke auch gestern noch nicht sagen. Nur so viel: „Es war überaus gut besucht, wir sind sehr zufrieden.“ (Tanja Temme)

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