Gescheitertes Projekt

Mannsbarth: Kosten für Beberbeck werden veröffentlicht

Seit Januar im Amt: Hofgeismars Bürgermeister Markus Mannsbarth. Foto: Gehlen

Hofgeismar. Noch vor der Sommerpause des Stadtparlaments will Bürgermeister Markus Mannsbarth (SPD) die Kosten für das gescheiterte Beberbeck-Projekt offenlegen.

Das erklärte Hofgeismars Rathauschef im HNA-Interview anlässlich seiner ersten drei Amtsmonate.

Lexikonwisen:

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Damit würde ein jahrelanges Hin und Her um die Offenlegung der Zahlen beendet. Im vergangenen Jahr erst hatte ein Gericht die Klage von Stadtverordneten abgewiesen, die Auskunft über die Kosten für das gescheiterte Ferienresort haben wollten.

Danach hatte der damalige Bürgermeister Heinrich Sattler erklärt, das Parlament selber habe ihm die Auskunft verboten. Mannsbarth will nun veröffentlichen, was die Stadt im Jahr 2011 für Beberbeck ausgegeben hat.

„Wir machen gerade den Jahresabschluss für 2011, die Revision des Landkreises hat alles geprüft. Dazu gehören auch die Kosten für Beberbeck“, erklärt er. Sobald alles vorliege, werde es veröffentlicht: „Ich hoffe, noch vor der Sommerpause“, sagte er im Interview.

Thema des Gesprächs war auch eine Amtsbilanz: Mit seinen ersten drei Monaten und der Entwicklung Hofgeismars zeigte sich der 42-Jährige zufrieden. Es gebe nun eine positive Grundstimmung in der Stadt, die es weiter zu pflegen gelte.

Kritik kommt von der CDU: Man sei nach 100 Tagen Mannsbarth enttäuscht. Es seien keinerlei Initiativen für eine neue Politik erkennbar, sagt Stadtverbandschef Maik Sembowski.

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