Wichtige Teile gestohlen

Metalldiebe legten Bahnverkehr lahm: Strecke zwischen Kassel und Paderborn wieder frei

Kassel/Warburg. Zwischen Warburg und Altenbeken musste der Bahnverkehr stundenlang ruhen: Metalldiebe haben in der Nacht zu Donnerstag wichtige Teile der Oberleitung gestohlen. Dadurch drohte die Leitung, durch die Starkstrom fließt, auf die Bahnstrecke zu stürzen.

Aktualisiert um 16.35 Uhr - Die Bahnstrecke ist seit 16 Uhr zwischen Kassel und Paderborn wieder in beide Richtungen befahrbar. Das teilte die Deutsche Bahn auf Anfrage mit. Wie viele Züge betroffen waren, ist nicht bekannt.

Ursprüngliche Meldung:

Die Züge aus Kassel enden deshalb in Warburg, die aus Richtung Ruhrgebiet/Paderborn in Altenbeken. Für die Passagiere ist ein Ersatzverkehr eingerichtet worden. In Warburg und Altenbeken können sie auf Busse umsteigen. Die brauchen für die Fahrt allerdings länger. Betroffen ist unter anderem der Regionalexpress 11 von Kassel über Paderborn und Dortmund nach Düsseldorf.

Bahntechniker untersuchen derzeit den Schaden. In der Bahn-Pressestelle in Düsseldorf geht man davon aus, dass frühestens am Nachmittag wieder Züge fahren können.

Wie die Bundespolizei mitteilte, haben wahrscheinlich Metalldiebe die so genannten Ankerseile entwendet. Die halten die Oberleitung auf Spannung. Fehlen sie, können sich die Stromabnehmer der Loks in der Leitung verfangen. Dabei haben sich die Täter in Lebensgefahr gebracht, sagte ein Polizeisprecher. Der Strom aus der Oberleitung hätte auf die Diebe überspringen und sie tödlich verletzen können.

Wie hoch der Schaden ist und wie viele Züge betroffen sind, war am Vormittag noch nicht bekannt.

Bahnreisende können sich über die Zugausfälle im DB-Navigator oder unter www.bahn.de/ris sowie mobil unter http://mobile.bahn.de/ris informieren.

wie 

Rubriklistenbild: © dpa

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