Feiern in und vor der Altstädter Kirche

Midsummer Gospel Night: Gute Stimmung in Hofgeismar

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Mitmachen war angesagt: Nach ihrem Auftritt tanzten die Mitglieder des Hofgeismarer Gospelchores Zoom zur Musik von Get Up zwischen den Bänken.

„O happy day“, was für ein freudiger Tag oder besser noch Abend, den hunderte Gäste am Freitag bei der Midsummer Gospel Night in der Altstädter Kirche in Hofgeismar erlebten.

In Kooperation mit dem Evangelischen Kirchenkreis Hofgeismar hatte der örtliche Gospelchor „Zoom“ zum zweiten Mal zu dem Konzertabend der besonderen Art geladen. Mächtig Stimmung machte dabei auch die Formation „Get Up“ aus Kassel.

Offene Kirchentüren gibt es selten bei einem Konzert. Doch die machten den Reiz bei diesem Konzertabend aus. Das Publikum konnte ungezwungen zwischendurch einfach mal kurz nach draußen gehen, etwa um ein erfrischendes Getränk zu genießen. Auf dem Rasen vor der Kirche gab es nämlich an vielen Ständen außergewöhnliche Leckereien.

Dort konnte vor, während und nach der Veranstaltung Geselligkeit gelebt werden. „Bei einem gewöhnlichen Konzert geht man normalerweise gleich wieder auseinander, das sollte diesmal anders sein“, sagte Dirk Wischerhoff, der Leiter des gastgebenden Chores. Das Konzert solle vielmehr zu einem Abend der Begegnung werden.

Keine stilistischen Grenzen

Dass es im Gospel keine stilistischen Grenzen gibt, bewiesen die Chöre bei vielen Stücken. So gab es Elemente aus dem Samba, Hip-Hop und Funk zu hören. Überwiegend dynamisch-temperamentvoll ging es zu, was bis in die letzte Reihe überschwappte. Manchmal war es in der Kirche trotzdem aber auch balladesk-ruhig.

„Get Up“ hatte hörenswerte Solisten nach Hofgeismar mitgebracht, die mit ihrem souligen Gesang in der Altstädter Kirche überzeugten. Aber auch die Leistung der Chöre insgesamt war bemerkenswert, sodass es einfach Spaß machte zuzuhören. Ein Statement gegen Hetze und Ausgrenzung gab es am Ende des Abends mit dem Klassiker „We shall overcome“. Den sangen nicht nur die Chöre gemeinsam, auch das Publikum stimmte ein.

Die Kirche war übrigens voll besetzt an diesem Sommerabend. Einem der längsten Abende, den die Veranstalter bewusst für das Konzert ausgewählt hatten.

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