Mühlenstraße in Hofgeismar wird umgekrempelt: So gehen die Arbeiten weiter

Dauerbaustelle: Die Erneuerung der Ver- und Entsorgungsleitungen in der Hofgeismarer Mühlenstraße sind weitgehend abgeschlossen (im Bild rechts am Übergang zum Töpfermarkt). Rund um den Standort des neuen Brunnens hat inzwischen der zweite Bauabschnitt zur Neugestaltung der Oberfläche begonnen. Das soll etwa ein Jahr dauern. Fotos: Thiele

Hofgeismar. Das Slalomlaufen in der Hofgeismarer Fußgängerzone geht weiter. Nachdem die Tiefbauarbeiten mit der Verlegung und Erneuerung zahlreicher Hausanschlüsse in der Mühlenstraße so gut wie abgeschlossen sind, beginnen nächste Woche die Arbeiten zur Gestaltung der Oberfläche.

Der nächste Bauabschnitt beginnt etwa 30 Meter hinter dem Beginn der Mühlenstraße nahe der Eisdiele, weil dort der neue Brunnen aufgestellt wird, dessen Umrisse bereits mit blauer Farbe auf dem Pflaster markiert waren. An die Tiefbauarbeiten für das Brunnenfundament schließen sich die übrigen Arbeiten an zur Gestaltung der neuen Straßenoberfläche mit Pflasterarbeiten und Einbauten. Zunächst werden nach dem Auskoffern der oberen Schicht noch neue Stromleitungen neu verlegt.

Der Zugang zu den Häusern und Geschäften wird über Holzstege gesichert. Zunächst wird nur auf einer Seite der Straße gearbeitet, für Fußgänger verbleibt ein Korridor auf der Nordseite.

Die Arbeiten einschließlich Pflasterung werden etwa ein Jahr dauern und vom Hessentag unterbrochen. „Wir hoffen, so weit wie möglich zu kommen“, meint Bauamtsleiter Karl-Heinz Gerland.

Arbeiten seit dem Frühjahr 

Seit dem Frühjahr schon wurde in der Mühlenstraße gegraben, und zwar an den unterschiedlichsten Stellen mit ständig wechselnden Absperrungen und Baugruben. Das war für die Passanten nicht immer nachvollziehbar, warum es teilweise schleppend und unkoordiniert voranging. Es gab deshalb reichlich bissige Kommentare für die Bauarbeiter.

Doch das Bauprojekt war komplizierter als es aussah, wie Gerland erklärt. Denn es wurden nicht nur Wasser- und Abwasserleitungen erneuert, sondern auch Strom- und Gasanschlüsse an allen Häusern. Da die Versorgung nicht unnötig lange unterbrochen werden durfte, mussten verschiedene Versorgungskreise verlegt werden, die eine Weiterbelieferung trotz Baustelle gewährleisteten. Diese Arbeiten sind jetzt am Töpfermarkt angekommen. (tty)

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