Mütterzentrum Hofgeismar ist umgezogen

Kinderbetreuung für die Kleinsten: Die Mini-Club-Betreuer Jennifer Leimbach, Lena Müller und Johanna Fiege (von links) mit den Kindern Philip, Mia und Lea (von links). Foto: A. Fischer

Hofgeismar. Informieren, beraten und unterstützen, das sind die Grundsätze des Mütterzentrums Hofgeismar. Ab sofort befindet sich die Anlaufstelle an einer neuen Adresse.

Weil der Mietvertrag für den bisherigen Standort ausgelaufen ist, mussten sich die Mitglieder des Vereins Müz Hofgeismar nach neuen Räumlichkeiten umsehen. Seit der Neueröffnung am 1. April ist das Mütterzentrum Hofgeismar, das seit September 1995 besteht, nun im Unteren Weg 1 zu finden.

In den neuen, freundlich und kindgerecht gestalteten Räumen finden nun die Angebote und wöchentlichen Veranstaltungen wie die Mini-Club-Betreuung (montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr) oder die Tagesmüttervermittlung (montags 15.30 bis 18 Uhr, mittwochs 9 bis 11.30 Uhr) statt. Für Jung und auch Alt bietet das Mütterzentrum außerdem Kurse zur Förderung der Kreativität, zum In-Kontakt-kommen mit Anderen oder zur Beantwortung von Fragen.

Standort präsenter

„Hier in der Nähe der Fußgängerzone und somit des Zentrums von Hofgeismar sind wir präsenter als im alten Gebäude, viele Mütter finden uns hier schneller“, sagt Tania Klapp. Sie ist eines von vier Vorstandsmitgliedern des Vereins. Weiterhin gibt es drei Mini-Club-Helfer, die die tägliche Kinderbetreuung leiten. Alle sieben sind engagierte Mütter, die auch gerne für andere Kinder Verantwortung übernehmen und Müttern mit Rat und Tat beiseite stehen. „Bei uns gilt das Laien für Laien-Prinzip, die kreativen Kunstkurse für Kinder leiten nicht etwa professionelle Künstler, sondern Mütter, die eine Begabung in diesem Bereich haben, den Kindern aber auch den Spaß und die Begeisterung vermitteln können.“ So sei das auch bei der Kinderbetreuung.

Die Mini-Club-Betreuung sei ein hier in der Region einzigartiges Angebot, bei dem die Eltern ihre Kinder ohne Voranmeldung bereits im Alter von zehn Monaten bis zum Kindergartenalter für bis zu drei Stunden am Tag in die Obhut der Betreuer geben könnten, zum Beispiel im Falle eines dringenden Arztbesuches.

Das wichtigste Standbein des Mütterzentrums sei aber die Tagesmüttervermittlung. „Nicht für jedes Kind ist die Krippe, in die Zweijährige bereits gehen können, die richtige Lösung. Manche Sprösslinge brauchen eine individuellere Betreuung mit weniger Kindern und eine feste Ansprechperson. In diesem Falle kommen die Tagesmütter ins Spiel“, sagt Klapp.

Nach der Vorstellung der Mutter im Mütterzentrum wird nach der richtigen Tagesmutter gesucht. Einmal im Monat findet ein sogenanntes Vernetzungstreffen für die insgesamt 33 Tagesmütter des Mütterzentrums im Alter zwischen 25 und 65 Jahren statt, bei dem Erfahrungen ausgetauscht und Probleme besprochen werden können. Um Tagesmutter zu werden, sei das Prozedere allerdings etwas aufwendiger, man müsste einen Lehrgang besuchen, eigene Kinder haben, ein Diplom erlangen und jährliche Schulungen besuchen.

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