Grundausbildung und Orchesterprojekt

Musikschule kooperiert mit drei Schulen in Hofgeismar

Junge Schülerinnen spielen im Musikunterricht Streichinstrumente.
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Streichorchester: Schülerinnen und Schüler des Kooperationsprojektes zwischen der Gustav-Heinemann-Schule und der Musikschule Hofgeismar beim gemeinsamen Musizieren.

Die Musikschule Hofgeismar arbeitet weiter mit der Würfelturmschule, der Käthe-Kollwitz- und der Gustav-Heinemann-Schule zusammen.

Hofgeismar – Gemeinsam profitieren sie vom Landesprogramm „Zusammenspiel Musik“ (ZSM). Das teilte die Musikschule mit.

In Zusammenarbeit mit der Musikschule Hofgeismar erhalten die Schüler der Würfelturmschule im 1. Schuljahr eine musikalische Grundausbildung. Von der 2. bis zur 4. Klasse schließt das Orchesterprojekt an, bei dem die Schüler das instrumentale Zusammenspiel kennenlernen, sagte Musikschulleiter Simon van Zoest.

In der Käthe-Kollwitz-Schule steht wöchentlich eine musikalische Grundausbildung in Gruppen auf dem Programm. Dort werden eine Percussion-Gruppe und seit dem Schuljahr 2019/20 auch eine Chorklasse angeboten.

Förderung für Instrumente und Gesang

Im Musikschwerpunkt-Projekt zwischen der Gustav-Heinemann-Schule und der Musikschule Hofgeismar unterrichten Lehrkräfte beider Institutionen gemeinsam Kinder und Jugendliche zweig- und klassenübergreifend in Instrumentalensembles und am Instrument. Zusätzlich zu den Projekten bietet die Musikschule eine individuelle instrumentale und vokale Förderung, ergänzte der Musikschulleiter. Die jeweiligen Konzepte sind miteinander verzahnt. So soll im frühesten Stadium jedes Kind bestmöglich gefördert werden.

Musizieren fördert Konzentration

Die konzentrierte Auseinandersetzung mit Musik fördere die Kinder und Jugendlichen ganzheitlich sowohl in ihren spielpraktischen Fertigkeiten als auch motorischen sowie kognitiven Fähigkeiten. Sie entwickelten außerdem Schlüsselkompetenzen, zum Beispiel Konzentrationsfähigkeit, Durchhaltevermögen sowie Teamfähigkeit. Ein weiterer wesentlicher Aspekt sei die Zusammenarbeit zwischen Lehrkräften, Koordinatoren und Schulleitungen der beteiligten Institutionen, unterstrich van Zoest.

Im Zuge der Pandemie hätten die Schulen schnell kreative sowie coronakonforme Lösungen gefunden, um die Projekte weiterzuführen. Allerdings konnten nicht alle durchgehend stattfinden. Bewährte Präsentationen und Informationsveranstaltungen mussten ausfallen, die wesentliche Bestandteile der Zusammenarbeit seien.

Unterricht digital und in Präsenz

Wo es möglich war, wurden durch den Einsatz der beteiligten Lehrkräfte die Lerninhalte in Präsenz- und Digitalformaten sowie Hybrid-Unterricht während des laufenden Projektjahres weiter vermittelt.

95 Schulen wollten in Hessen von der ZSM-Förderung profitieren, erläuterte der Musikschulleiter. 71 wurden ausgewählt. Darunter seien die drei Projekte mit den Schulen aus Hofgeismar, freute sich van Zoest.

Zu inhaltlichen Fragen und Informationen zu den musikpädagogischen Kooperationsprojekten steht die Musikschule Hofgeismar unter Tel. 0 56 71/27 89 oder per E-Mail an musikschule-hofgeismar@t-online.de zur Verfügung. (Bernd Schünemann)

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