Nach langem Stillstand viele Investitionen in Hofgeismar

Reichlich zu tun: Nur wenige Männer arbeiten auf der Baustelle an der Petristraße in Hofgeismar. Doch der Bau für die Baunataler Diakonie geht sehr schnell voran, nachdem zuvor an der Stelle des abgerissenen Grünen Warenhauses acht Jahre lang nichts passierte. Das Bild zeigt Rafael Duda beim Setzen des ersten Steines einer Außenwand der dritten Etage. Am 8. August soll Richtfest sein. Foto: Thiele

Hofgeismar. Nach jahrelangem Stillstand bewegt sich wieder etwas in Sachen Neubauten in der Hofgeismarer Innenstadt.

Der Wohnheimneubau für die Baunataler Diakonie an der Petristraße nimmt rasant Formen an und auch am Töpfermarkt und an der Apothekenstraße stehen Großprojekte an, die für dringend nötige Attraktivitätssteigerungen sorgen werden.

Nach dem Abriss des Grünen Warenhauses und zweier Nachbargebäude in 2008, wobei auch historische Keller zerstört wurden, hatte es hier mehrfach Versuche gegeben, Bauprojekte zu realisieren, was jedoch scheiterte. Erst Ende 2014 wurde ein Kaufvertrag unterzeichnet und jetzt geht der Bau eines Wohnheims für Bewohner der Baunataler Diakonie voran. In der Nachbarschaft wurde schon ein neues modernes Wohnhaus errichtet, ein weiterer Neubau ist geplant, zwei Fachwerkhäuser wurden von Privatleuten saniert, das Viertel gewinnt deutlich.

Das Traditionsgeschäft Leimbach am Töpfermarkt wurde nach fast zehn Jahren Leerstand verkauft und soll als gastronomischer Betrieb zum Jahresende wieder öffnen. Zwei kürzlich freigewordene Ladenflächen in der Mühlenstraße wurden schon und werden in Kürze wieder bezogen. An der Ecke Töpfermarkt/Mühlenstraße plant die Baufirma Wagner eine größere Umbaumaßnahme, nachdem das Modegeschäft an der Ecke bereits geschlossen hat. Ursprünglich war ein Abriss vorgesehen, den die Denkmalpflege aber nicht genehmigte. Jetzt will die Familie Wagner den Bestand mit neuen Mietern „optimieren“.

Das größte Bauvorhaben entsteht an der Apothekenstraße, wo das Areal Friedrich-Sander verkauft wird. Ein Großteil der historischen Substanz wird erhalten und zu Wohnungen umgebaut, es gibt aber auch Abrisse. Das ist nach Angaben des Bürgermeisters auch noch an anderen Stellen in der Stadt sinnvoll.

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