1. Startseite
  2. Lokales
  3. Hofgeismar
  4. Hofgeismar

Nach Sturm „Zeynep“: Umgefallene Bäume sorgen für gesperrte Straßen im Kreisteil

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Nela Müller, Tanja Temme

Kommentare

Am Hainbach in Helmarshausen war ein zehn Meter hoher Weidenkätzchenbaum auf die Fahrbahn gefallen.
Am Hainbach in Helmarshausen war ein zehn Meter hoher Weidenkätzchenbaum auf die Straße gefallen. © Tanja Temme

Die Schäden, die das Orkantief „Zeynep“ im Kreisteil Hofgeismar hinterließ, hielten sich in Grenzen – auch, wenn einige Straßen in Waldgebieten gesperrt werden mussten.

Kreisteil Hofgeismar - Die gute Nachricht nach den ganzen Einsätzen: Verletzt wurde nach Angaben der Polizei und Feuerwehr Hofgeismar niemand.

„Man kann fast sagen, dass bei uns das Telefon im Sekundentakt ging“, erklärte Dachdeckermeister Alexander Stoyhe aus Hombressen. Meist seien nur ein paar Ziegeln heruntergekommen, nur auf einigen alten Scheunen wären größere Bereiche abgedeckt worden. Ähnliche Erfahrungen machte auch sein Kollege Jens Bönning vom gleichnamigen Dachdeckermeisterbetrieb in Hofgeisma. „Oft hatte der Sturm zwei bis drei Ziegeln heruntergeweht“, sagte er am Samstagmorgen. Die Hofgeismarer Feuerwehr unterstützte sogar die völlig überlasteten Dachdecker. Da an einem Haus Ziegeln drohten auf den Gehweg zu fallen, hatte man diese mithilfe der Drehleiter versucht zu befestigen, berichtet Einsatzleiter Alexander Götte.

Einige Einsätze hatten auch die Feuerwehren. Wie die Polizei aus Hofgeismar mitteilte, war auf die Bundesstraße 83 bei Burguffeln ein Baum auf die Fahrbahn gefallen. Auch entlang der Beberbecker Allee (K55) hatte der Sturm Bäume zu Fall gebracht, sodass die Kreisstraße von Freitagabend bis Samstagmorgen gesperrt wurde.

Der Teil zwischen der Abfahrt nach Gottsbüren bis zum Tierpark Sababurg war auch am gestrigen Sonntag noch nicht wieder freigegeben, da eine Baumkrone in diesen Bereich drohte auf die Straße zu fallen. Zudem wurden während der Sturmnacht auch weitere Straßen im Reinhardswald gesperrt. Dazu gehörten zudem die Kreisstraße 75 die oberhalb von Gottsbüren nach Helmarshausen führt oder auch die Landstraße am Udenhäuser Stock.

Problemlos verlief der Betrieb am Kassel Airport. Laut des Flugplans gab es aufgrund des Sturms keine Beeinträchtigungen für die Abflüge und Ankünfte.

Dass es im Kreisteil Hofgeismar vergleichsweise glimpflich ausging, zeigt ein Blick auf den Altkreis Wolfhagen: In Ippinghausen hatten sich beispielsweise viele Steine aus der Wand einer Scheune gelöst – fast die gesamte Front bracht heraus. Zudem musste die Feuerwehr in Wolfhagen ein Dach sichern, dass sich samt Fotovoltaikanlage gelöst hatte. (Tanja Temme und Nela Müller)

Auch interessant

Kommentare