Salon "Hairkiller" muss repariert werden

Auto raste ins Schaufenster: Zwangsurlaub für Friseure

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Das verbogene Nummernschild des Unfallwagens liegt noch in den Scherben: In das Schaufenster des Friseursalons Hairkiller in der Mühlenstraße ist am Wochenende ein Auto gefahren. Der Schaden, der am Gebäude entstand, liegt bei 15.000 Euro.

Hofgeismar. Nachdem am Wochenende ein Auto ins Schaufenster gerast ist, muss der Salon „Hairkiller" in der Mühlenstraße wegen Reparaturarbeiten vorerst geschlossen bleiben.

Wer sich am Montag in der Hofgeismarer Mühlenstraße die Haare schneiden lassen wollte, der konnte wieder nach Hause gehen. Nachdem in der Nacht zu vergangenem Sonntag ein Auto in das Schaufenster des Friseursalons Hairkiller gefahren ist, muss der Laden voraussichtlich bis Mittwoch geschlossen bleiben. Die Aufräum - und Reparaturarbeiten im Geschäft laufen nun.

„Ich musste den vier Mitarbeitern Zwangsurlaub verordnen“, erklärt der Inhaber des Salons, Hans-Joachim Schöne, der bereits seit zehn Jahren in dem Laden an der Mühlenstraße ist. Er hofft, dass er ab Mittwoch, spätestens Donnerstag, die Kundschaft wieder regulär bedienen kann.

Norbert Spill, Hausmeister und auch Bewohner des Gebäudes, war zum Zeitpunkt des Unfalls im Haus. „Es war plötzlich laut und man hat die Wände wackeln gespürt“, berichtet er. Anschließend sei er in den Laden runter und habe das Auto im Schaufenster gesehen.

„Das ist ja nicht das erste Mal, das so etwas passiert“, sagt Spill. Vor ungefähr zwei Jahren sei ein Lkw in den nebenan gelegenen Vodafone Shop gefahren, erklärt der Hausmeister, der schon seit 15 Jahren das Gebäude verwaltet.

Das Besondere an der Lage der Geschäfte ist, dass sie direkt hinter der scharfen Rechtskurve der vielbefahrenen Mühlenstraße liegen. So besteht trotz einem abbremsenden Zebrastreifen in der Kurve eine größere Gefahr durch Unfälle an dieser Stelle. „Man kann man ja nie wissen, ob auch tagsüber ein Auto in die Geschäfte fährt“, sagt auch Spill.

Im Friseursalon selber müssen jetzt Schaufenster und auch der Heizkörper ersetzt werden. Das gesamte Gebäude steht unter Denkmalschutz. Ob sich dadurch besondere Bau- oder Reparaturbestimmungen ergeben, ist bisher aber noch unklar. Der insgesamt am Gebäude entstandene Schaden beträgt 15.000 Euro.

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