Mirja Regensburg will mit nordhessischem Humor punkten

Neue FFH-Comedy: Hessen lacht mit Hümme

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„Mirja aus Hümme“: Seit dieser Woche ist Mirja Regensburg jeden Montag mit ihrem neuen Comedy-Format bei FFH zu hören.

Hümme. Die Bekanntheit von Hümme dürfte in den kommenden Wochen explosionsartig steigen. Seit Montag läuft auf Hit Radio FFH das neue Comedy-Format „Mirja aus Hümme."

Dahinter steckt die Komikerin und Schauspielerin Mirja Regensburg, die in Hümme aufgewachsen ist. Sie will mit nordhessischem Humor bei den Hörern punkten.

Aufgreifen möchte Regensburg in ihren etwas mehr als eine Minute dauernden Beiträgen aktuelle Themen. „Aber erst einmal muss ich natürlich erklären, wo Hümme überhaupt liegt und wie das Leben da so ist“, sagt die 40-Jährige. Im Mittelpunkt soll der Vergleich vom Leben auf dem Dorf und in der Stadt stehen. In der ersten Folge berichtet sie etwa, dass für die Menschen in Hümme der Friedhof das sei, was für die Städter Facebook ist.

Aufmerksam wurde FFH auf Regensburg bei ihrem Auftritt beim Hessentag in Hofgeismar. Gemeinsam mit dem FFH-Comedy-Redakteur, Dirk Haberkorn, hat sie dann begonnen, ein passendes Format zu entwickeln. Der Radiosender mit Sitz in Frankfurt will damit dem nordhessischen Humor mehr Platz in seinem Programm einräumen.

Hauptberuflich als Comedian ist die Hümmerin erst seit kurzer Zeit unterwegs. Nach ihrer Ausbildung zur Musicaldarstellerin hat sie unter anderem in den Stücken Cabaret und Rocky Horror Show gespielt und gesungen. Mit der Zeit kam sie zur Stand-up-Comedy und hatte auch einen Auftritt in der Fernsehsendung „Genial daneben“. Die Comedy bei FFH ist ihr erstes Engagement beim Radio. Gleichzeitig tourt sie mit ihrem Soloprogramm „Mädelsabend“ durch Deutschland.

Obwohl sie viel unterwegs ist und unter anderem in Hamburg und Köln gelebt hat, fühlt sich Mirja Regensburg nach wie vor mit ihrer Heimat verbunden. „Als ich neulich mit dem Zug nach Nordhessen gefahren bin, habe ich wieder festgestellt, wie schön die Landschaft ist.“ Und über das Dorfleben sagt sie: „Ein Dorf ist viel lustiger, weil man sich persönlich kennt. In den Städten ist es anonymer.“

In ihrem Radio-Format schlüpft Regensburg zwar in die Rolle der „Mirja aus Hümme“, viele Geschichten seien aber angelehnt an persönliche Erlebnisse auf dem Dorf - wenn auch etwas überspitzter dargestellt. Die Hümmer, die sie dabei regelmäßig zu Wort kommen lassen will, sind aber frei erfunden. „Nur meine Mutter ist echt. Die habe ich aber natürlich gefragt und die lacht gerne darüber.“ Ohnehin glaubt sie, dass sie ihren Humor von ihrer Mutter, die in Hümme wohnt, geerbt hat. „Sie ist oft beim Karneval aufgetreten und war richtig gut.“

Zu hören ist Mirja Regensburg jeden Montag zwischen 9 und 12 Uhr bei FFH.

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