1000 Arbeitsstunden investiert

Neues Feuerwehrhaus und -fahrzeug für Hombressen

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Großer Andrang: Bei der Feier regnete es zwar, doch „Feuerwehr und Wasser gehören doch irgendwie zusammen“, scherzte Bürgermeister Markus Mannsbarth.

Hombressen. Pünktlich zur Einweihung des An- und Umbaus des Feuerwehr-Gerätehauses sowie des neuen Löschfahrzeuges LF 10 öffnete der Himmel über Hombressen seine Schleusen.

Bürgermeister Markus Mannsbarth nahm es gelassen: „Feuerwehr und Wasser gehören doch irgendwie zusammen.“

Nach zwei Jahren Bauzeit, zu denen allein die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Hombressen über 1000 Arbeitsstunden beigetragen haben, wurde das neue Feuerwehrgerätehaus nun der Öffentlichkeit vorgestellt. Nötig waren der Um- und Anbau des alten Hauses vor allem deshalb geworden, weil das neue Löschfahrzeug zwar noch in die Halle gepasst hätte, die Abstandsflächen nach Din-Norm aber nicht mehr gegeben gewesen wären. Daher nutzte man in Hombressen die Gelegenheit und errichtete ein Gebäude, das den neuesten Anforderungen entspricht.

Die Elektroverteilung und Heizanlage wurden erneuert und auch eine Möglichkeit für die Notstromversorgung der Gebäude wurde geschaffen. Die Umkleideräume für die 44 Einsatzkräfte wurden nach Geschlechtern getrennt und mit Duschmöglichkeiten versehen. Neu ist, dass die 19 Mitglieder der Jugendfeuerwehr sich die Räumlichkeiten mit den Erwachsenen teilen. Die behindertengerechte Toilette ist sowohl von der Feuerwehr wie auch vom Jugendraum aus zugänglich.

„Die Laufwege in und aus den Umkleideräumen heraus wurden so angelegt, dass man sie wie eine Einbahnstraße benutzt“, erklärt Wehrführer Klaus Zeller, „auf diese Weise kann man das Einsatzfahrzeug möglichst schnell erreichen und kommt sich nicht in die Quere.“ Außerdem weist er darauf hin, dass in dem gesamten Gebäude keine Lichtschalter, sondern nur Bewegungsmelder zu finden sind. Die extra hohen Türdurchgänge erklärt er damit, dass die Feuerwehrleute Helme tragen. „So stoßen sich auch die Großen nicht den Kopf.“

Im Außenbereich wurden der Übungshof neu gestaltet und neue Parkplätze angelegt.

So interessant auch das neue Gebäude ist - der Star des Tages war das neue Löschgruppenfahrzeug LF 10, das 59 Wochen nach der Auftragsvergabe nun seiner Bestimmung übergeben wurde. Es ersetzt das 27 Jahre alte LF 8, das nach 403 Einsätzen nun bei einer Zollauktion verkauft wird. Das LF 10 fasst 1200 Liter bietet Platz für neun Personen und ist mit vier Atemschutzgeräten ausgestattet. Außerdem enthält es unter anderem eine erweiterte Ausrüstung, die im Fall von Hochwasser ihren Einsatz findet.

„Ich bin nur noch Beifahrer“, erklärte Wehrführer Klaus Zeller lachend in Hinblick auf das größere Fahrzeug und den dafür nötigen Führerschein. Dieses wird nochmal am 30. April auf dem Landesfeuerwehr-Verbandstag in Korbach offiziell von Staatssekretär Werner Koch übergeben. (zgi)

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