Neues Pflaster der Fußgängerzone in Hofgeismar wird sichtbar

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Die Betonflächen wachsen stetig weiter: Hinten sind bereits die Umrandungen der ersten Sitzgelegenheiten zu erkennen. Vorn trägt Mario Neumann einen der schweren Pflastersteine heran.

Hofgeismar. Das neue Erscheinungsbild der Hofgeismarer Fußgängerzone wird sichtbar, nachdem die ersten Meter mit Pflaster und der Basis der Sitzgelegenheiten versehen sind.

Allerdings wurde auch deutlich, dass die Arbeiten länger dauern als ursprünglich geplant, weil die Steine schwierig zu bearbeiten sind.

Die Straße wird künftig aus einer stufenlosen Fläche aus hellgrauen Betonsteinen bestehen sowie einem dunklen Orientierungs- und Ruhestreifen, der die Straße der Länge nach in zwei unterschiedlich breite Streifen unterteilt - einen breiteren auch für Fahrzeuge, einen schmaleren nur für Fußgänger. Der Streifen mit den Sitzgelegenheiten, einem Brunnen und einem Rosentor besteht aus dunkler Basalt-Lava aus der Eifel.

Dieses Material sieht wegen seiner porösen Oberfläche mit unregelmäßigen Löchern anfällig aus, ist aber nach Angaben des Bautechnikers Reinhard Rudolph vom Bauamt der Stadt Hofgeismar gut belastbar. Das geschnittene und geschliffene Naturmaterial verändere sich noch in Farbe und Oberflächenstruktur und habe dadurch einen besonderen Charme. Der neue Fritzlarer Marktplatz sei aus dem gleichen Material gebaut.

Viel Lärm: Die Pflasterarbeiten mit Beton- und Basaltsteinen machen schweres Gerät nötig. An der Steinsäge Jan Schönhoff, daneben Andreas Gehlrot. Foto: Thiele

Nicht einkalkuliert war, dass die sehr dicken Pflastersteine sich deutlich langsamer und schwieriger schneiden lassen als normales Pflaster. Eine große, ohrenbetäubende Säge ist im Einsatz, um die in den Randbereichen nötigen halbierten oder gedrittelten Steine zuzuschneiden.

Man sei aber im Zeitplan und die Bauleitung hofft, dass der derzeit ausgekofferte erste Bauabschnitt von der Bahnhofstraße bis zum Oberen Weg spätestens in drei Wochen, bis zum 19. Dezember, fertig gepflastert und begehbar ist. Das Pflaster ist - bis auf die Randbereiche - schon begehbar und soll bis zum Ende abgerütttelt und mit Basaltsplitt ausgefugt sein, damit die Steine sich nicht mehr bewegen. Absperrungen wird es wegen der Verkehrssicherungspflicht und des hohen Besucheraufkommens während des Weihnachtsmarktes dennoch einige geben. (tty)

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