Tickets kosten 1,9 Prozent mehr

NVV erhöht Fahrpreise zum 1. Januar

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Eine der vielbefahrenen Strecken, die der NVV bedient, ist Hofgeismar-Kassel: Das Einzelticket kostet künftig 7 Euro.

Hofgeismar/Kassel. Der NVV hat eine Preiserhöhung zum 1. Januar 2017 angekündigt.

Diese falle mit durchschnittlich 1,9 Prozent moderat aus, heißt es in einer Pressemitteilung des Verkehrsverbundes. Zuletzt hatte der NVV zu Beginn dieses Jahres die Fahrpreise um ebenfalls 1,9 Prozent erhöht.

Das 2012 eingeführte Jugendfreizeit-Ticket werde von der Erhöhung ausgenommen. Der NVV wolle für junge Fahrgäste weiterhin attraktiv bleiben und ihre Mobiliät im öffentlichen Nahverkehr erhöhen.

Der Verkehrsverbund weist in seiner Pressemitteilung darauf hin, dass der Kostendeckungsgrad durch die Fahrgeldeinnahmen bei 32 Prozent liegen. Daran würden auch die Tarifanpassungen nichts ändern. Zum größeren Teil finanziert sich das Unternehmen aus Steuergeld, das über das Land Hessen an den NVV fließen.

Sowohl im Busverkehr als auch bei den Ausschreibungen der Verkehrsleistungen auf der Schiene sehe sich der NVV „deutlich höheren Wettbewerbspreisen ausgesetzt“. Hier spielten gestiegene Kosten für die Infrastruktur und die Tarifsteigerungen für die Mitarbeiter eine Rolle. Dagegen hätten stagnierende Kosten im Bereich Energie dafür gesorgt, dass die Preisanpassungen unter zwei Prozent bleiben könnten.

Auf der Strecke Hofgeismar nach Kassel (Preisstufe 5) erhöht sich der Einzelfahrpreis von 6,90 Euro auf 7 Euro. Das Multiticket kostet künftig 16,70 Euro, bislang sind es 16,40 Euro. Die Monatskarte verteuert sich von 134,50 Euro auf 137,50 Euro. Der Preis des Hessentickets erhöht sich zum 1. Januar von 34 auf 35 Euro.

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