Ermittlungen laufen weiter

Polizei klärt Serie von über 30 Einbrüchen im Kreisgebiet auf

Diebesgut: Bei den Wohnungsdurchsuchungen wurden hauptsächlich Alltagsgegenstände sichergestellt. Die angehenden Polizisten Max Kefenbaum (links) und Danny Hartmann zeigen einige der Sachen. Foto: Novak

Hofgeismar. Großer Erfolg für die Hofgeismarer Polizei: Eine Serie mit über 30 Einbrüchen in Calden, Grebenstein, Immenhausen und Ahnatal ist von Beamten der Polizeistation Hofgeismar aufgeklärt worden.

Der Gesamtwert der Beute und der Schaden sind noch nicht ermittelt. Er soll aber im fünfstelligen Bereich liegen. Die mutmaßlichen Täter hatten die Einbrüche in Gartenhütten, Garagen, Schulen und Vereinsheime im Zeitraum von Ende April bis Mitte Juni begangen und dabei größtenteils Bargeld, Haushaltsgegenstände und Alkohol gestohlen. Das Diebesgut haben sie im Internet und unter der Hand verkauft oder selbst behalten.

Bei den Beschuldigten handelt es sich um sechs junge Männer und Jugendliche im Alter von 15 bis 23 Jahren aus Hofgeismar, Grebenstein und Calden. Dass die Verdächtigen aus der Region kommen, war den Beamten schnell klar. „Die Taten waren untypisch für Durchreisende“, sagt Michael Müller von der Polizeistation Hofgeismar. Durch die Ermittlungen habe sich der Verdacht auf eine bestimmte Tätergruppe erhärtet. „Ende Juni hat sich das Ganze dann konkretisiert.“

Ob den Tätern weitere Einbrüche anzulasten sind, ist nicht abschließend geklärt. „Wir ermitteln weiter“, so Müller. „Es kann gut sein, dass noch andere Taten auf das Konto der Tätergruppe gehen.“ Das Diebesgut, das die Polizei in den Wohnungen der Beschuldigten sicherstellte, wird den Besitzern in Kürze zurückgegeben. Dabei handelt es sich um Fernseher, Handys, einen Laptop, Geschirr, ein Luftgewehr und Sportbälle.

Fünf der sechs Beschuldigten wurden von der Polizei an ihren Wohn- oder Arbeitsorten verhaftet und auf dem Polizeirevier Hofgeismar vernommen. Ein mutmaßlicher Täter ist derzeit wegen eines anderen Deliktes in Jugendarrest. Die Verfahren wurden an die Staatsanwaltschaft in Kassel abgegeben.

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