Missverständnis 

Polizeieinsatz in Hofgeismar: Besorgte Frauen befürchteten Clan-Fehde 

Hofgeismar. Ein nächtliches Treffen mehrerer junger Männer auf dem Parkplatz vor dem Krankenhaus Hofgeismar und ihre Gespräche über Clans lösten in der Nacht zum Dienstag einen Polizeieinsatz aus.

In Hörweite zweier Frauen hatte sich die Gruppe, anfangs wurden zehn bis 20 Personen beschrieben, gegen 1.30 Uhr lebhaft und aufgeregt über Clans ausgetauscht und lautstark davon gesprochen, dass noch „100 Weitere kommen“ würden. Die beunruhigten Zeuginnen alarmierten daraufhin die Polizei. 

Um auszuschließen, dass dort mögliche Auseinandersetzungen oder gar Clan-Fehden bevorstehen und um diese zu verhindern, begaben sich sofort mehrere Streifen der Kasseler Polizei mit Unterstützung der Bundespolizei zu dem Krankenhausparkplatz an der Liebenauer Straße.

Am Parkplatz angekommen stellten die Beamten vier junge Männer fest, alle völlig unbescholten. Schnell stellte sich heraus, dass hier keine echte Clan-Fehde drohte. Vielmehr handelte es sich bei dem angetroffenen Quartett um eSport-Spieler, die sich über Clans in Computerspielen austauschten. Sie hatten sich nach eigenen Angaben sogar extra etwas aus dem angrenzenden Wohngebiet entfernt, um mit ihrer Fachsimpelei niemanden zu stören. Wie die eingesetzten Streifen berichteten, erkannten die Männer jedoch, dass sie wohl dennoch etwas zu laut waren und verließen den Parkplatz sofort.

Rubriklistenbild: © Patrick Seeger/dpa

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