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Positive Nachrichten zu Weihnachten: Es gibt Gutes im Landkreis trotz der Krisen

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Von: Daria Neu

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Tannenbaum mit Kerzen
Hoffnungsvolle Nachrichten zu Weihnachten © Agenturen

Weihnachten ist eine Zeit des Innehaltens, eine Zeit der Dankbarkeit und eine Zeit der Hoffnung. Doch auch im Landkreis Kassel dürfte das vielen Menschen angesichts der großen Herausforderungen durch die aktuellen Krisen schwerfallen.

Kreis Kassel – Energiekosten, Krankheitswellen und das Gefühl diffuser Unsicherheit machen Unternehmen, Lokalpolitikern und Privatpersonen zu schaffen. Doch es gibt sie, die guten Nachrichten – auch im Kreis Kassel.

Die Corona-Pandemie ist in den Krankenhäusern selbstverständlich noch nicht zu Ende. Aber der Landkreis versucht alles, um in den Kreiskliniken eine adäquate Versorgung zu gewährleisten. Akuell jedenfalls gibt es laut Kreissprecher Harald Kühlborn nur noch selten Corona-Patienten, die in der Klinik in Hofgeismar versorgt werden. Wenn Not ist, hilft man sich gegenseitig: „Wir haben in diesem Jahr feststellen können, dass die beiden Krankenhäuser in Hofgeismar und Wolfhagen einspringen mussten, wenn die Krankenhäuser in Kassel keine Patienten mehr aufnehmen konnten“, sagt Kühlborn.

Auch mit Blick auf die Weihnachtsgottesdienste zeigt sich: Die Pandemie hat den Landkreis nicht mehr so im Griff, wie es noch vor einem Jahr der Fall war. Vielerorts in den Kirchen fallen Maskenpflicht und Abstandsregeln weg. Aktuell sei im Landkreis die hohe Zahl von Atemwegserkrankungen und grippalen Infekten zu spüren. Das sei eine Belastung, sagt Kühlborn. Corona-Infizierte jedoch erkranken in aller Regel nicht mehr so schlimm wie zuvor.

Kommunen investieren weiterhin 

Das Land, der Kreis und die Kommunen müssen finanziell äußerst vorsichtig planen. Dennoch gibt es bedeutsame Investitionen, die die Städte und Gemeinden lebenswert machen sollen. Ein riesiges Projekt ist beispielsweise der Baustart für den Gewerbepark Kassel Airport, der zahlreiche Arbeitsplätze schaffen soll. Außerdem treiben die Kommunen sowohl im Altkreis Kassel als auch im Kreisteil Hofgeismar und im Wolfhager Land den Bau von Kindertagesstätten voran.(neu)

Digitalisierung im Landkreis fortschrittlich

Neben der Corona-Pandemie scheint sich auch das Thema Flüchtlinge derzeit beruhigt zu haben. Anfang Dezember lebten laut Kühlorn 4504 geflüchtete Menschen aus der Ukraine im Landkreis Kassel. „In den letzten Wochen kommen nur noch wenige geflüchtete Ukrainer bei uns an.“ In den vergangenen Monaten hat der Landkreis bewiesen, dass er sich der Herausforderung stellen kann: Er betreibt in 22 der 28 kreisangehörigen Kommunen Gemeinschaftsunterkünfte für Geflüchtete. „Die größte Kapazität haben wir in Wolfhagen mit 680 Plätzen gefolgt von Fuldabrück mit 439.“

Kühlborn betont eine weitere positive Nachricht: In puncto Digitalisierung habe der Landkreis Kassel ebenso wie Unternehmen und andere Behörden einen riesigen Fortschritt gemacht. Diesen Gewinn gelte es jetzt, für kommende Herausforderungen zu nutzen. (Daria Neu)

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