Von 50 auf 20 Quadratmeter

Provisorisch in die Bücherei: Tourist-Info ist wegen Haus-Sanierung umgezogen

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Haben sich schon eingerichtet: die Tourist-Info-Mitarbeiterinnen Christina Wismach und Gabi Plinke, zusammen mit Hofgeismars Bürgermeister Markus Mannsbarth. 

Wer die Tourist-Information in Hofgeismar aufsuchen will, muss sich neu orientieren. Die befindet sich nun in der Stadtbücherei und ist dort durch den Nebeneingang zu erreichen.

Grund für den Umzug ist die bevorstehende Sanierung des Hauses Am Markt 5, in dem die Anlaufstelle normalerweise zu finden ist.

„Wir haben länger nach einer alternativen Lage gesucht“, sagt Hofgeismars Bürgermeister Markus Mannsbarth. Man wolle nah am Marktplatz sein, nicht zu weit weg vom eigentlichen Standort. „Wohnmobilisten, Touristen, aber auch die Einheimischen sollen die Tourist-Information schnell finden“, erklärt Mannsbarth weiter.

Problemloser Umzug

Wie lange die beiden Mitarbeiterinnen Gabi Plinke und Christina Wismach die 20 Quadratmeter große Fläche nutzen werden, steht noch nicht fest. „Wir schätzen, dass die Instandsetzung des alten Fachwerkhauses rund eineinhalb bis zwei Jahre dauern wird“, so Mannsbarth. Noch in diesem Jahr sollen die Arbeiten beginnen, knapp drei Millionen Euro Baukosten sind für das Projekt errechnet worden.

Zwei Tage hat dafür lediglich der Umzug von den alten Räumen in den neuen gedauert, einen Tag war die Tourist-Info für die Kunden geschlossen. Probleme gab es während des Wechsels nicht, „einzig und allein die elektronische Datenverarbeitung funktionierte Mittwochnachmittag nicht“, sagt Christina Wismach.

Lese-Cafe musste weichen

Draußen weist schon ein Schild auf den vorübergehenden Standort hin, auf der Homepage wird in Kürze die Änderung zu finden sein. „Die Öffnungszeiten bleiben gleich. Im Außenbereich gibt es bald die Möglichkeit, Plakate anzubringen“, sagt Gabi Plinke. Außerdem sollen am Eingang noch Prospekte ausgelegt werden. „Die Schnuddelbank wird zum Januar auch umgestellt“, ergänzt Plinke.

Damit Plinke und ihre Kollegin Wismach überhaupt die Fläche beziehen konnten, musste in der Stadtbücherei das Lese-Cafe weichen. „Da musste etwas umstrukturiert werden. Die Kaffeemaschine und die Sitzgelegenheiten wurden in den Räumen der Bibliothek verteilt“, sagt Bürgermeister Mannsbarth.

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