Am Freitag erscheint das Album "Memo"

Rapper Pimf aus Hofgeismar gibt sein Debüt

Seit 2006 schlägt sein Herz für Hip-Hop: Jonas Kramski alias Pimf hat knapp zwei Jahre an seinem ersten Album gearbeitet. Neben der Vinyl-Platte gibt es „Memo“ auch als CD und im Internet als Download zu kaufen. Foto: Peukert

Hofgeismar. Rapper Pimf startet durch: Nach zwei Jahren im Tonstudio erscheint am Freitag sein Debütalbum „Memo“.

Die CD des 22-jährigen Rappers aus Hofgeismar steht ab Freitag in den Plattenläden. „Klar werde ich am Freitag in den Saturn gehen und mir meine eigene Platte ansehen“, gibt Pimf, so sein Künstlername, zu. Der endgültige Titel für das Album sei spontan entstanden. „Die Songs auf der Platte sind Momentaufnahmen. Und das Lied "Schöne Grüße" ist an mich selbst als 30-Jähriger gerichtet, quasi ein Memo an mich selbst“, erklärt Pimf. Mit dem Album hat sich für den Hofgeismarer, der als freischaffender Künstler von seiner Musik lebt, ein Traum erfüllt. Er selbst beschreibt sein Debütwerk als „nachdenklich, aber positiv“.

Alle Lieder auf dem Album sind autobiografisch. Es geht um Themen wie Ziellosigkeit, sich unsicher, aber trotzdem wohlfühlen. Kramski macht „Mucke, die aus mir rauskommt“. Er beziehe sich in den Songs auf sich - und nicht auf eine gesamte Generation, wie das manch anderer Rapper macht. Eine wichtige Rolle bei der Platte habe auch seine Crew, die KWU Connection, gespielt. 2010 haben sich Rapper aus der Umgebung zusammengeschlossen und unter anderem im Proberaum im Jugendzentrum Juz in Hofgeismar gemeinsam an neuen Songs gefeilt.

In den letzten zwei Jahren hat Kramski nicht nur an seinem Debütalbum gearbeitet, welches in einem Tonstudio in Wiesbaden aufgenommen wurde, sondern war auch als Support, also Vorgruppe, mit anderen Rappern unterwegs. „Ich spiele gerne live. Ich stehe auch lieber auf der Bühne als im Studio.“

Neben der Musik schlägt Kramskis Herz auch für Handball. Trotz seines vollen Terminkalenders versucht der 22-Jährige bis zu viermal pro Woche am Training der SHG Hofgeismar/Grebenstein teilzunehmen. „Ich hatte nie den Drang wegzugehen aus Hofgeismar. Zwar sitzt mein Label und Management Heart Working Class in Berlin, aber hier ist meine Heimat und mein Ruhepol. Außerdem leben meine Familie, meine Freundin und Freunde hier.“ Somit war es für den heimatverbundenen Rapper selbstverständlich, dass er während des Landesfestes alle zehn Tage in der 16.000-Einwohner-Stadt war. „Während des Hessentags war ich nicht erreichbar und habe keine Mails beantwortet.“

Am Mittwoch, 24. Juni, steigt ab 21 Uhr die Release-Party im K19 in Kassel. Etwas aufgeregt sei er schon: „Wir werden dort erstmals die neuen Songs spielen und ich bin gespannt, wie sie dem Publikum gefallen.“ Mitte Juli tritt Pimf dann auch beim Splash-Festival in Ferropolis, einem der größten Hip-Hop-Festivals in Deutschland, auf.

 

Radio HNA verlost 5x2 Gästelistenplätze für die Release-Party in Kassel.

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