1. Startseite
  2. Lokales
  3. Hofgeismar
  4. Hofgeismar

600 Einwände gegen die Salzfernleitung von K+S

Erstellt:

Von: Marcus Janz

Kommentare

Kassel. Sechs Wochen lang konnten Bürger, Kommunen und Umweltverbände sagen, was sie von der Planung einer Salzwasserfernleitung des Düngemittelkonzerns K+S halten.

Bis zum Abgabeschluss sind beim Regierungspräsidium Kassel (RP) rund 600 Stellungnahmen zum Raumordnungsverfahren eingegangen.

Laut RP-Sprecher Michael Conrad waren es 100 Einzelstellungnahmen sowie 500 Einwände von Gruppen. Sie werden nun erfasst und ausgewertet. Bei einem Erörterungstermin sollen dann mit K+S offene Fragen geklärt werden. „Ziel ist, dass wir zu einer Gesamtbewertung kommen“, sagt Conrad.

Dafür können auch weitere Untersuchungen notwendig werden. Wenn alles geklärt ist, wird das Regierungspräsidium eine raumordnerische Beurteilung abgeben. Sie ist keine Genehmigung, sondern eine Stellungnahmen, welcher Trassenverlauf die Schutzgüter wie Mensch, Natur, Boden oder Wasser am wenigsten beeinträchtigen würde. Erst im anschließenden Planfeststellungsverfahren geht es um den genauen Verlauf der Pipeline, und erst gegen diese Genehmigung kann geklagt werden.

Einen genauen Zeitplan gibt es laut Conrad noch nicht. Vorausgesetzt, dass sich keine aufwendig zu klärenden Fragen ergeben, soll das Verfahren bis zum Frühjahr 2018 zum Abschluss gebracht werden.

Auch interessant

Kommentare