Schau des Geflügelzuchtvereins mit Küken

Nicht nur Küken dabei: Jens Siebold, Michael Böcke und Klaus Wess (von links) stellten ausgewachsene Tiere bei der Schau aus. Fotos:  Temme

Hombressen. Es ist so etwas wie eine Mischung aus einer Börse und einem Streichelzoo, die alljährliche Kükenschau des Hombresser Geflügelzuchtvereins.

Mehrere hundert Gäste tummelten sich kürzlich im Vereinshaus am Steinbülz, kamen zum Kaufen, Bestaunen und natürlich auch Streicheln.

„Da wir unsere Schau in der überregionalen Fachpresse bewerben, kommen auch Züchter aus anderen Ecken Deutschlands zu uns - beispielsweise aus Bochum oder dem Siegerland waren Besucher heute hier“, berichtet Dirk Kaufmann, Vorsitzender des veranstaltenden Vereins.

400 Küken und 100 ausgewachsene Tiere stellten 15 Züchter nicht nur aus, sondern boten sie auch zum Kauf an. Besonderheit darunter waren dieses Mal die Königsberger Hühner, eine mittelgroße Rasse mit silberblauem Federkleid.

Süße Knäuel liebkosen: Rolf Berndt aus Vellmar war mit seinen Enkeln Anna und Lukas zur Kükenschau gekommen. Die Küken durften da natürlich auch gestreichelt werden.

Insgesamt konnten die Gäste 25 Rassen beäugen - vom wenige Minuten alten Küken bis hin zum ausgewachsenen Hahn. Ganz frisch geschlüpfte zu präsentieren war möglich, da in einem Schaubrüter gezeigt wurde, wie die gelben Knäuel sich aus der Schale befreiten. „Da die Brut genau 21 Tage dauert, können wir das gut abschätzen, wann die Küken schlüpfen“, so Kaufmann.

Doch nicht nur bei der Ausstellung, auch sonst nutzen die Züchter fast alle Brutmaschinen. Naturbrut gebe es immer weniger - die Maschine sei zuverlässiger als ein Huhn, welches nicht immer konsequent seine Eier warm hält, erklärt Vereinsmitglied Klaus Wess.

Auch wenn in Hombressen viele noch Hühner halten, so werde auch ihnen zunehmend das Leben schwerer gemacht. „Nicht mal hier auf dem Dorf darf teilweise noch ein Hahn krähen, was für uns Züchter völlig unverständlich ist“, hieß es.

Mit kleinen Puscheln auf dem Kopf, patschigen Federfüßen oder im bunten prachtvollen Gewand zeigten sich die vielen Hühner, die der Küken wegen erst im Nachhinein Aufmerksamkeit bekamen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.