„Beleuchtung wichtiger denn je“

Schmuck für die Weihnachtszeit im Kreisteil Hofgeismar installiert

Besinnliche Stimmung: Auch dieses Jahr werden die Kommunen nicht auf die übliche Weihnachtsbeleuchtung verzichten. Unser Bild entstand vor einigen Jahren am Hafenplatz in Bad Karlshafen.  
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Besinnliche Stimmung: Auch dieses Jahr werden die Kommunen nicht auf die übliche Weihnachtsbeleuchtung verzichten. Unser Bild entstand vor einigen Jahren am Hafenplatz in Bad Karlshafen. Archiv

Weihnachtsmärkte und Adventsbasare gibt es zwar in diesem Jahr nicht. Weihnachtliche Stimmung soll in der Adventszeit deshalb aber nicht aus den Dörfern und Städten verschwinden.

Kreisteil Hofgeismar - In dieser Woche wurden Weihnachtsbäume aufgestellt und die Weihnachtsbeleuchtung installiert. Auch wenn besinnliches Beisammensein in größerer Runde in diesem Jahr nicht möglich ist, so wollen die Kommunen doch auf Weihnachten einstimmen. Das ergab eine Umfrage in den neun Kommunen im Kreisteil Hofgeismar.

Weihnachts-Feeling trotz Corona

„Auch wenn der Weihnachtsmarkt ausfällt, so gibt es dennoch Weihnachten“, sagt Hofgeismars Hauptamtsleiter Wilfried Eckart. In dieser Woche waren die Mitarbeiter des Bauhofs damit beschäftigt, die entsprechende Beleuchtung zu installieren. „Es wäre traurig, wenn man auf Weihnachtsbeleuchtung verzichten würde“, sagt auch Trendelburgs Bürgermeister Martin Lange. Gerade in Zeiten wie diese sei dies wichtiger denn je. Wer abends bei einem Spaziergang durch die Stadt schlendere, könne sich daran erfreuen. „Ich finde die Beleuchtung gerade in dieser Zeit sehr gut“, pflichtet auch Bad Karlshafens Verwaltungschef Marcus Dittrich bei. Der Heimatverein Helmarshausen und die Werbegemeinschaft Karlshafen übernahmen die Arbeit. Die Bauhof-Mitarbeiter waren es in Immenhausen, die nach den Worten von Bürgermeister Jörg Schützeberg die nötigen Arbeiten ausführten. Auch in Reinhardshagen wurden die entsprechenden Sterne im Verlauf der Woche angebracht.

In manchen Kommunen, wie Calden, Grebenstein, Liebenau und Wesertal, gibt es keine spezielle Weihnachtsbeleuchtung, aber dort wurden, wie auch in fast allen Ortsteilen der Gemeinden, Weihnachtsbäume aufgestellt. „Trotz Corona – ein wenig Weihnachts-Feeling wollen wir schon haben“, sagt Grebensteins Bürgermeister Danny Sutor. Auf die weihnachtliche Stimmung, die die Bäume verbreiten, wolle man nicht verzichten, pflichtet auch Liebenaus Bürgermeister Harald Munser bei.

Viele Haushalte schmücken Bäume

Sein Wesertaler Kollege Cornelius Turrey verweist zudem darauf, dass neben den Weihnachtsbäumen, für die die Kommune verantwortlich zeichne, auch viele Privathaushalte mit Weihnachtsbeleuchtung am eigenen Haus oder im eigenen Garten auf das Weihnachtsfest hinweisen.

Das sieht auch Caldens Bürgermeister Maik Mackewitz so. Wenn aber die Umgehungsstraße einmal in Betrieb sei, so meint er, wäre der richtige Zeitpunkt, um über eine kommunale Weihnachtsbeleuchtung nachzudenken. (Michael Rieß)

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