Mit Corona-Tests und Masken

Schulstart im Kreisteil Hofgeismar fast normal

Hagen Riedemann, Direktor der Albert-Schweitzer-Schule
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Hagen Riedemann, Schulleiter der Albert-Schweitzer-Schule

Am Montag hat an den Schulen im Kreisteil Hofgeismar nach dem Ende der Sommerferien wieder der Unterricht begonnen.

Hofgeismar/Liebenau – Ebenso unter Coronabedingungen, aber entspannter als vor einem Jahr, als es noch keine Tests und Impfungen gab. Für Lehrer und Schüler gab es einige Neuerungen.

An der Albert-Schweitzer-Schule (ASS) in Hofgeismar mit seinen rund 430 Schülern wurden 150 neue Schüler begrüßt, die aus den Gesamtschulen an das Oberstufengymnasium wechselten. Der Start sei „gut gelaufen“, erklärt Schulleiter Hagen Riedemann, der die neuen Schüler vormittags begrüßt hatte.

Zweiwöchige Präventionsphase

Um mögliche Corona-Infektionen einzudämmen, gibt es für die Schüler zunächst eine zweiwöchige Präventionsphase, in der sie drei Corona-Tests pro Woche absolvieren müssen und im Freigelände sowie im Unterricht Masken tragen müssen. Danach wird auf zwei Tests pro Woche umgestellt und im Unterricht kann die Maske abgelegt werden.

Die Schüler nehmen die Selbsttests zu Beginn des Unterrichts in den Klassenräumen vor und die Lehrer bestätigen das Ergebnis in neuen Testheften durch ihre Unterschriften. Die Ergebnisse können dann auch privat als Nachweis genutzt werden, was ganz gut und ohne Diskussionen angekommen sei.

An der ASS sind laut Riedemann bereits in vereinzelten Kursen 80 Prozent der Schüler doppelt geimpft, was die Lage sehr entspanne.

Mit Tests und Masken starteten auch die Schüler an der Liebenauer Diemeltalgrundschule in den Unterricht. Das sei problemlos verlaufen, sagte Konrektorin Rita Nothnagel: „Alles war gut“. Einverständniserklärungen von Eltern hätten ebenfalls vorgelegen. Einige Schüler seien mit Bürgertests gekommen.

Weitestgehend reibungslos verlief der Schulstart auch an der Bad Karlshafener Marie-Durand-Gesamtschule. Dort habe es nur beim Start des Schulbusverkehrs etwas geholpert, berichtete Schulleiter Driton Mazrekaj. Nur einige wenige Einverständniserklärungen zu den Corona-Schülertests hätten gefehlt. Das habe die Schule unbürokratisch regeln können. (Thomas Thiele, Bernd Schünemann)

Kultusminister rät zu Impfungen

Die Ständige Impfkommission empfiehlt jetzt das Impfen von Kindern und Jugendlichen zwischen zwölf und 17 Jahren. Hessens Kultusminister Lorz begrüßte dies, um den Schulalltag sicherer zu machen. Jede zusätzliche Impfung in dieser Altersgruppe helfe den Schulen. Unterricht sei dann am sichersten, wenn sich möglichst viele Erwachsene impfen lassen und so die Virusübertragung auf Kinder und Jugendliche erschweren. Er rief deshalb auf, alle Impfangebote zu nutzen. (tty)

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