39:35 gegen Wesertal

SHG gewinnt Spitzenspiel

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Brüllt seine Freude raus: Philip Schröer (9) und seine Mitspieler der SHG Hofgeismar/Grebenstein bejubeln den 39:35-Sieg über die HSG Wesertal.

Die SHG Hofgeismar/Grebenstein hat das Topspiel der Handball-Bezirksoberliga gegen den HSG Wesertal mit 39:35 (18:14) gewonnen und die Tabellenführung übernommen.

Fragen und Anworten zum Spitzenspiel:

Wie war die Atmosphäre?

Es war richtig eng in der Kreissporthalle in Grebenstein. Auf der einen Seite die Anhänger der SHG, auf der anderen Seite die zahlreich mitgereisten Wesertaler Fans, die unmittelbar vor dem Spielbeginn schwarze Fahnen schwenkten. Dazu unterstützten die Carlsdorfer und Grebensteiner Fußballer die SHG.

Wie verliefen die ersten 15 Minuten?

Beide Mannschaften begannen etwas nervös. Die SHG führte zunächst knapp, ehe die Gäste drei Tore vorlegten. Zweimal Steffen-Ole Georges und Kristap Svank, dazu ein verworfener Gästesiebenmeter führten zum Ausgleich, bevor Julian Schwarz nach einem Foul am Kreis gegen Julian Brunst Rot sah.

Gab es nach der Roten Karte einen Bruch?

Diese Hinausstellung hatte keine negativen Auswirkungen auf das Spiel der Gastgeber. Die SHG-Abwehr zeigte sehr viel Biss und vorne spielten Svank und Simon Adam, der nach seiner Einwechselung sofort im Spiel war, stark auf. 

Kurz vor der Pause erhöhte Christopher Gerhold auf 18:13, doch zwei Sekunden vor der Pause konnte Mirko Dworog nach einem Freiwurf auf 18:14 verkürzen. Zu Beginn der zweiten Hälfte zog der Zweite bis auf 23:15 weg.

Kam Wesertal noch einmal ins Spiel zurück?

Oh ja! Das ging sogar sehr schnell. Arthur Müller, Tjorben Herbold und zweimal Julian Brunst per Siebenmeter ließen die HSG auf 23:19 herankommen. Dazu konnte Tobias Wellhausen noch einen Siebenmeter parieren. 

Mit einem weiteren Strafwurf verkürzte Julian Brunst auf 24:21. Gerhold und Adam per Tempogegenstoß erhöhten wieder auf 26:21. Dabei sah Tjorben Herbold beim Foul an Adam Rot. Dennoch konnte Müller in Unterzahl auf 26:22 verkürzen. Danach setzten sich die SHG wieder auf 30:23 ab, doch die Gäste ließen sich nicht abschütteln und nach zwei Helling-Toren waren sie wieder dran. Die Entscheidung fiel fünf Minuten vor dem Ende nach zwei Adam-Treffern zum 38:32.

Wer war der Pechvogel des Spiels?

Wesertals Till Schräder kam nach der Pause ins Spiel und überzeugte mit vier Treffern. Bei seinem letzten Tor verletzte er sich allerdings und musste mit dem Krankenwagen abtransportiert werden. Entwarnung: Einen Tag später saß er schon wieder auf der Tribüne in der Oedelsheimer Halle, um sich das Spiel der Wesertaler Handballerinnen anzuschauen. Der Youngster hatte ersten Untersuchungen zufolge keine schwere Verletzung erlitten.

Was sagten die Trainer?

„Wir haben eine sexy Mannschaft“, lobte SHG-Trainer Hazim Prezic sein Team. Diese habe sich durch eine gute Mannschaftsleistung gegen eine starke Wesertaler Mannschaft durchsetzen können. Für Wesertals Trainer Frank Rossel waren die fast 40 Tore zu viel: „Wir haben das Spiel in der Defensive verloren. Kristap Svank hat uns in der ersten Halbzeit die Tore nur so eingeschenkt.“

Hofgeismar/Grebenstein: Erdmann, S. Schröer - Lüdicke (2), Göttlicher, Schwarz, Köster (3), P. Schröer (1), Kramski, Erger (3/2), Svank (8), Gerhold (7/2), Adam (11/1), Georges (3), Kurban (1). Wesertal: T. Wellhausen, Lorenz - Ma. Herbold (3), T. Herbold (3), Müller (4), Lobitz, Helling (2), Schräder (4), Ja. Brunst (2), Freybott (5), Theiß, Ju. Brunst (8/4), Wunder, Dworog (4/2).

Zuschauer: 350. Schiedsrichter: Jens und Andreas Rudolph (Zierenberg).

Spielverlauf: 4:2 (5.), 13:9 (24.), 17:12 (29.), 23:15 (36.), 24:21 (40.), 26:21 (40.), 30:23 (44.), 31:29 (49.), 33:31 (52.), 36:31 (54.), 39:35 (60.).   zmw

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