Handball-Landesliga: Steigerung nötig

Hofgeismar/Grebenstein will nächsten Sieg in Eschwege

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Steht wieder im Tor: Jann Müller kann die SHG wieder verstärken. Im Hinspiel gegen Eschwege hatte er großen Anteil am 29:25-Sieg.

Hofgeismar. Im letzten Auswärtsspiel der Saison stellt sich der Handball-Landesligist SHG Hofgeismar/Grebenstein am Samstag (18 Uhr) in der Halle der beruflichen Schulen beim Eschweger TSV an.

„Wir haben für die letzten beiden Spiele ein ausgeglichenes Punktekonto vor unseren Augen“, hofft SHG-Co-Trainer Andreas Kramski auf einen guten Saisonabschluss seiner Mannschaft. Diese konnte die Hinrunde noch mit einem positiven Punktekonto abschließen, war aber in der Rückserie nicht konstant genug. Nach der Osterpause konnte beim 35:34-Erfolg über Korbach endlich eine Spitzenmannschaft der Liga geschlagen werden. Danach folgte ein wenig überzeugender 29:23-Sieg beim Vorletzten Flieden.

Nun geht es zum Drittletzten Eschwege, der zuvor in eigener Halle gegen die Osthessen mit 30:25 gewann, aber danach mit 20:30 beim Viertletzten Alsfeld unterging.

Durch den letzten SHG-Sieg haben die Eschweger nun auch rechnerisch den Klassenerhalt geschafft. Nach dem wenig motivierten Auftritt gegen Alsfeld wird sich der TSV vor eigenem Publikum sicherlich besser präsentieren wollen. Mit einer engagierten Leistung soll wieder der Funke auf das begeisterungsfähige Eschweger Publikum überspringen, das sehr häufig ein großer Rückhalt der Mannschaft ist.

Kramski erwartet daher eine Steigerung von seiner Mannschaft, um auch bei den Werrastädtern zu bestehen: „Wir müssen wesentlich konzentrierter zu Werke gehen und ein gutes Spiel abliefern.“ Die Voraussetzungen auf ein besseres Spiel stehen durchaus günstig, denn für Eschwege stehen Linksaußen Christopher Gerhold und Torhüter Jann Müller wieder zur Verfügung. Noch nicht ganz sicher ist der Einsatz von Rückraumspieler Florian Lindemann. Weiter fehlen wird Jan Kurban, der noch für ein Spiel gesperrt ist.

Beim TSV muss die SHG vor allem auf den rumänischen Torhüter Laurian Brici, den jungen Philipp Haaß und Spielertrainer Uwe Findeisen achten. Ruft die SHG jedoch ihre Leistung ab, müsste sie aufgrund der größeren Breite in ihrem Kader die Oberhand behalten. Im Hinspiel gab es einen 29:25-Sieg. (zmw)

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