Stundenlanges Proben für den großen Auftritt

So war es bei der Ü50-Miss-Germany-Wahl: Hofgeismarerin unter Top 20

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Schwarz über den Laufsteg: In diesem schicken Abendkleid trat Gaby Tum bei der Miss Germany Wahl für über 50-Jährige an. Am späten Montagabend viel die Entscheidung – die Hofgeismarerin schaffte es leider nicht unter die ersten Fünf.

Hofgeismar. Von 500 war sie immerhin unter die besten 20 gekommen, doch an der letzten Hürde scheiterte Gaby Tum bei der Miss Germany-Wahl für über 50-Jährige.

Anfang der Woche versuchte die Hofgeismarerin noch einmal die Jury von ihren Qualitäten zu überzeugen, kam aber nicht unter die letzten Fünf.

Auch wenn etwas Enttäuschung im Ausdruck der 64-Jährigen mitschwingt, wenn sie von dem Wettbewerb spricht, so hat sie doch viele neue Erfahrungen mitgenommen: „Ich wollt einfach mal erleben, wie so etwas abläuft – da wir schon am Sonntag angereist waren, hatten wir zwei sehr anstrengende, aber auch tolle Tage in Berlin erlebt. Ich bereue die Teilnahme auf keinen Fall.“

Stundenlanges Proben für den großen Auftritt am Montagabend im Mercure Hotel stand an beiden Tagen an. „Ich weiß jetzt, wie man perfekt läuft und dass man stets das Kinn beim Posen hochziehen sollte und dabei strahlen“, erklärt Tum. Irgendwann sei ihr sogar der ewige Lächel-Zwang auf den Geist gegangen, den ihr Choreographie-Trainer stets gefordert hätte.

Begleitet wurde die attraktive Läuferin von ihrem Mann Robert, der sich nicht nur ein Bild von den Konkurrentinnen machen konnte, sondern auch viele Szenen fotografisch festgehalten hat. „Ich hätte die ersten Plätze anders besetzt“, so seine Meinung. Die Gewinnerin, eine zierliche Blondine, hätte vor allem durch ihre Natürlichkeit und ihr ansteckendes Lächeln überzeugt. Diese gehörte mit der Hofgeismarerin zu den ältesten Teilnehmerinnen.

Auch die Zweit- und Drittplatzierte überzeugten den Ehemann wenig, waren die beiden Brünetten einfach nicht nach seinem Geschmack.

Nach drei Durchgängen, bei denen sich die Rheinländerin mal im Dirndl, dann im Business-Look und schließlich im Abendkleid auf dem roten Laufsteg präsentieren musste, stand am späten Abend die Entscheidung fest. „Danach haben wir alle bis zum Morgen gefeiert – von Beginn an war die Atmosphäre untereinander entspannt und freundlich, was ich sehr gut fand.“ Ein weiteres Mal würde Tum nicht mehr bei einem solchen Wettbewerb mitmachen. Sich mit anderen im Laufen zu messen, sei eher ihr Ding.

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