Fußball-Kreisoberliga: Zu Gast beim Nachbarn Grebenstein

Immenhausen will die Spitze verteidigen

Hofgeismar/Wolfhagen. Fünf Nachholspiele finden in der Fußball-Kreisoberliga im Laufe dieser Woche statt. Das Nachbarschaftsderby zwischen Grebenstein II und Immenhausen findet bereits Dienstagabend (18 Uhr) statt. Die anderen am Mittwoch.

Grebenstein II - Immenhausen (Hinspiel 1:4).  Es gibt ja eigentlich nur noch Bewährungsproben für den Tabellenführer in den letzten zehn Spielen. Aber diese in der Nachbarschaft bei der U23 des TuSpo ist schon mal eine besondere. Denn die Schützlinge von Stipe Jevtic sind so stark wie lange nicht mehr. Seit sieben Spielen nun schon ungeschlagen und schon auf den sechsten Rang vorgeprescht. Da muss sich Gästecoach Frank Siebert was einfallen lassen, wenn er Verfolger Balhorn in Schach halten will. Couragiertes Auftreten verlangt Immenhausens Abteilungsleiter Siegfried Exner: „Unsere Truppe sollte Selbstvertrauen in ihre Stärken haben, um auch im Sauertal die drei Punkte zu entführen“.

Oberelsungen - Balhorn (1:5), Mittwoch, 18 Uhr: Trotz des 1:4 in Immenhausen glaubt FC-Coach Mike Mönicke, dass seine Elf gegen Spitzenteams bestehen kann. Denn schließlich geht es wieder auf den heimischen Waldsportplatz. „Wir werden uns mächtig bemühen müssen gegen die Distelberger.“ Für jeden Punkt müsse der Aufsteiger eine Menge investieren, ergänzt Mönicke, der nächste Saison die Zusammenarbeit mit seinem „Heimatverein“ fortsetzen wird. Er hofft, dass der SV unter Druck Fehler macht. Andererseits kann es auch der Tag der Distelberger werden, wenn nämlich die „Immen“ in Grebenstein stolpern, wäre die Krug-Elf durch einen Sieg bei den Elsingern wieder punktgleich.

Weser/Diemel - Hombressen/Udenhausen (1:4), Mittwoch, 19 Uhr: Die Krohne-Vereinigten sind auch noch mit auf der Rechnung Richtung Höherklassigkeit. Sie gehen etwas ausgeruhter in die Partie, weil sie am Sonntag spielfrei waren. Die Gastgeber haben zudem personelle Probleme. „Besonders in der Offensive hapert es, wir mussten zuletzt die Stürmer Dittmer und Moor ersetzen sowie drei weitere Mittelfeldspieler. „Ich bin skeptisch, ob es uns nach den knappen Heimniederlagen gegen Immenhausen und Balhorn endlich gelingt, gegen ein Spitzenteam zu punkten“,so Weser/Diemels Vorsitzender Karl-Erwin Franz.

Obermeiser/Westuffeln - Zierenberg (2:4), Mittwoch, 18 Uhr:  Fakt ist vor der Partie gegen den Nachbarklub, dass die SG aus der Bedeutungslosigkeit heraus, nun nach sieben Punkten in den letzten drei Partien den letzten Platz verlassen und an Espenau vorbeiziehen kann. Dazu braucht die Schade-Elf aber den Dreier. „Irgendwie ist der Mut wieder vorhanden und das bedingungslose Engagement wieder in der Truppe. Ich glaube wir schaffen das“, traut SG-Pressewart Christoph Heuser dem Team etwas zu. Die Lotzgeselle-Elf scheint den Anschluss an die Aufstiegsränge verpasst zu haben.

Elbetal - Ersen (1:3), Mittwoch, 19 Uhr: Wieder mit einem Tor Unterschied verloren, die Lage für die SG bleibt kritisch. Vor allem vor dem Tor gelingt ihnen nicht mehr viel, ein Treffer in allen fünf Spielen nach der Winterpause, das ist alarmierend. Da ist der TSV Ersen aus anderem Holz geschnitzt mit schon zehn Treffern mehr. Doch die Niederlage gegen die zuvor erfolglose SG Altenhasungen/Oe./I. zeigte, dass in dieser Liga einiges möglich ist. Deswegen muss die Emde-Elf jetzt mal das Herz in die Hand nehmen, die Gelb/Schwarzen scheinen sich jedenfalls mit ihrem Platz im Mittelfeld der Tabelle abgefunden zu haben, sie wurden schon bissiger gesehen als in den letzten Spielen. (zyh)

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