Stadt und Gewobag kaufen Binder-Gelände

Hatten gute Nachrichten: Bürgermeister Markus Mannsbarth (vorn links) und die Gewobag-Vertreter Uwe Koch sowie Horst Buchhaupt (rechts) mit Vertretern der Stadt und des Parlaments. Foto: Gehlen

Hofgeismar. Die Stadt Hofgeismar und die Gemeinnützige Wohnungsbaugenossenschaft Gewobag werden das frühere Gelände des Autohauses Binder in Hofgeismar kaufen.

Das teilten Vertreter der Stadt und der Gewobag am Mittwoch mit. Während die Stadt ihren Teil des Geländes aufsplitten und Bauherren anbieten will, baut die Gewobag selber.

Das frühere Autohaus an der Neuen Straße steht seit vielen Jahren leer. Es gab lange Verhandlungen mit dem Kasseler Autohändler Peter Glinicke, dem das Areal gehört. Doch nun ist man sich einig geworden. Wie viel Geld Glinicke von Gewobag und Stadt bekommt, wollte Bürgermeister Markus Mannsbarth (SPD) nicht sagen: Es sei aber keine Summe „über dem Marktpreis“. Im Haushalt sind bis 850.000 Euro für Grundstücksankäufe vorgesehen.

Die über 10.000 Quadratmeter werden aufgeteilt: Einen Teil kauft die Gewobag, einen Teil die Stadt. Auf ihren 4700 Quadratmetern plant die Wohnungsbaugenossenschaft den Bau von 30 Wohnungen in zwei Gebäuden. Ihr wird das Grundstück direkt an der Neuen Straße gehören. Geplant sind zwei Bauabschnitte mit jeweils einem Gebäude.

„Der Bedarf ist da“, sagt Uwe Koch, Gewobag-Vorstand: Der Leerstand bei der Genossenschaft betrage 0,9 Prozent. Einen einstelligen Millionenbetrag will die Gewobag investieren.

Laut Bürgermeister Mannsbarth wurde der Abrissantrag für die bestehenden Gebäude gestellt, der Abriss könne voraussichtlich in den nächsten Monaten erfolgen.

Die Stadt plant, ihre 5600 Quadratmeter aufzuteilen und als Neubauflächen anzubieten. Angedacht sind fünf bis acht Grundstücke mit 600 bis 700 Quadratmeter Fläche. Peter Glinicke war am Mittwoch nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

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