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Störchin aus Kelze erholt sich von Unfall

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Von: Bernd Schünemann

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Die verletzte Störchin aus Kelze.
Die verletzte Störchin aus Kelze. Das Bild war kurz nach dem Unfall entstanden. © Andrea Krüger-Wiegand

Die verletzte Störchin erholt sich weiter von ihrem Unfall. Das Bein kann nicht gerettet werden.

Kelze – Die Frau aus Kelze hatte sich mithilfe einiger Helfer um den Vogel gekümmert. Der war Anfang April vermutlich von einem Auto angefahren worden. Passanten hatten ihn in der Nähe des Storchenhorstes gefunden.

Allerdings konnte das verletzte Bein nicht gerettet werden. Der Storch wird in der Station von Andrea Krüger-Wiegand in Wabern gepflegt. Was mit dem Vogel langfristig geschehen soll, werde in der nächsten Zeit entschieden, sagte Benoit im Gespräch mit der HNA.

Die Kelzerin hat Geld gesammelt, um Andrea Krüger-Wiegand beim Betrieb ihrer Storchenstation zu unterstützen. 310 Euro seien zusammengekommen, die sie bei einem Besuch in Wabern übergeben will, sagte Benoit. In der Station werden auch die jungen Störche aus dem Lohfeldener Nest betreut. Das Männchen des Paares war ums Leben gekommen. Allein hätte das Weibchen die Tiere nicht ernähren können.

Das Kelzer Männchen hatte im April schnell eine neue Partnerin gefunden und sich mit ihr gepaart. Inzwischen füttern beide ihren Nachwuchs. Wie viele Jungvögel sie großziehen, ist noch nicht bekannt, sagte Simone Benoit. (Bernd Schünemann)

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