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Storch aus Kelze bei Unfall schwer verletzt

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Von: Bernd Schünemann

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Das Storchenpaar in Kelze - noch vereint auf dem Horst
Das Storchenpaar in Kelze. Das Weibchen wurde am Samstag nach einem Unfall verletzt gefunden. © Ralf Paschold

Schwere Verletzungen hat einer der beiden Störche, die auf dem Horst in Kelze brüten wollten, erlitten.

Kelze - Das berichtete Simone Benoit, die sich um die Störche in dem Hofgeismarer Stadtteil kümmert. Der Vogel sei am Samstag gegen 9.30 Uhr mit einem gebrochenen Bein an der Straße in den Ort – in der Nähe des Horstes – gefunden worden. Benoit geht davon aus, dass der Storch kurz zuvor angefahren worden war.

In Storchenstation in Wabern

Die Kelzerin hatte zunächst Kontakt mit der Hofgeismarerin Roswitha König aufgenommen, die sich um verletzte Vögel kümmert.

Die hatte Benoit an Andrea Krüger-Wiegand verwiesen, die in Wabern (Schwalm-Eder-Kreis) eine Storchenstation führt, in der sie verletzte Vögel pflegt. Benoit brachte den Storch nach Wabern. Krüger-Wiegand wollte ihn in die Tierklinik der Universität Gießen bringen. Wegen Quarantäne konnte er dort jedoch nicht aufgenommen werden. Deshalb kümmerte sich die Storchenexpertin aus Wabern selbst um den Vogel.

Brut wurde vorbereitet

Das Storchenpaar war seit einigen Wochen in Kelze unterwegs und bereitete sich auf die Brut vor. In dem Ort geht man davon aus, dass es sich um das Paar handelt, das 2021 dort zum ersten Mal Junge aufgezogen hatte.

Vor kurzem interessierten sich zwei andere Störche für den zweiten Horst, den Benoit aufstellen ließ. Die Vögel wurden dann aber von dem ansässigen Paar vertrieben, berichtete Benoit. Jetzt ist man in Kelze gespannt, was der verbliebene Storch macht. (Bernd Schünemann)

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