Bürgermeister weist Vorwürfe zurück

Streit um Hofgeismarer Sportplatz: FC Inter soll verhandeln

+
Derzeit in der Winterpause: Seit einem halben Jahr spielt der FC Inter auf dem Jahnsportplatz. Der Verein soll sich auch an den Kosten beteiligen, fordern die TSG als Pächterin und die Stadt. 

Hofgeismar. Hofgeismars Bürgermeister Markus Mannsbarth weist den Vorwurf, er habe sich nicht um Vermittlung im Streit um die Nutzung des Jahnsportplatzes bemüht, zurück.

Der Vorsitzende des FC Inter, Burhan Seremet, hatte im Gespräch mit der HNA dem Bürgermeister vorgehalten, in dem Streit zwischen Inter und der TSG Hofgeismar keine moderierende Rolle eingenommen zu haben. Zudem habe Mannsbarth sich nicht an seine Zusage gehalten, die Sportanlagen kostenlos zur Verfügung zu stellen.

Als Bürgermeister habe er schon vor Beginn der Fußball-Saison 2016/17 die TSG als Nutzungsberechtigte des Jahnsportplatzes gebeten, FC Inter den Platz für Trainingszwecke und für die Spiele zur Verfügung zu stellen, sagt Mannsbarth. Darauf habe sich die TSG dann ja auch eingelassen und Inter habe den Spielbetrieb in der C-Liga aufnehmen können. Als Bürgermeister habe er den neuen Verein aber auch mehrfach darauf hingewiesen, mit der TSG einen ordentlichen Vertrag auszuhandeln. Der sei nötig, weil Hofgeismars größter Sportverein nicht allein die Betriebs- und Unterhaltungskosten für den Jahnplatz tragen könne, wenn dieser auch von anderen Vereinen genutzt werde.

„Aber da hat sich Inter immer sehr zögerlich verhalten“, sagt Mannsbarth. So seien Unterlagen, die die Stadt und die TSG bereits im Oktober angemahnt hätten, erst im Januar angekommen. Zudem sei von Inter nicht klar gesagt worden, wer eigentlich nach Vereinsrecht vertretungsberechtigt für den Verein ist. Und obwohl nichts richtig klar war, habe sich die TSG nicht gesperrt, Inter den Platz zu überlassen. Auf mehrere Terminvorschläge für Verhandlungen sei Inter aber nicht eingegangen.

Der Bürgermeister weist darauf hin, dass grundsätzlich alle Sportstätten kostenlos für die Vereine sind. Eine Ausnahme bilde der Jahnsportplatz, wo die TSG bislang eine Pacht und die Betriebskosten zahle.

Lesen Sie dazu auch:

Zwei Vereine streiten um die Kosten

Die TSG, der FC Inter und das Geld

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.