Sturm über Nordhessen

Nach Orkan Eberhard: Urwald Sababurg kann wieder betreten werden

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So sah das noch vor kurzem aus: Inzwischen sind die Wege im Urwald Sababurg wieder freigeräumt.

Hofgeismar. Das Naturschutzgebiet Urwald Sababurg kann wieder betreten werden. Die Schäden, die Orkan Eberhard dort angerichtet hat, sind beseitigt worden.

„Wir haben an 23 Stellen mögliche Gefahren beseitigt“ erklärt Förster Wilfried Bettenhausen. Er ist zuständig für Naturschutz im Forstamt Reinhardshagen und den Urwald Sababurg. „Damit von herabfallenden Ästen, halb abgebrochenen Stämmen, die unter Spannung stehen, und den über die Wege liegenden entwurzelten Bäume keine Gefahren mehr ausgehen, haben wir mit Hochdruck daran gearbeitet, das älteste Naturschutzgebiet Deutschlands so schnell als möglich wieder zugänglich zu machen“, freut er sich über die schnellen Aufräumarbeiten. „Im Urwald hat es noch nie so viele Schäden gegeben“, so Bettenhausen.

Für die Arbeiten wurde extra ein Baumkletterer beauftragt. Da bei der Schadensbeseitigung weitestgehend auf schweren Maschineneinsatz verzichtet werden sollte um den Waldboden im Naturschutzgebiet zu schonen.

Das Forstamt weist daraufhin, dass im restlichen Reinhardswald und hessischen Bramwald weiterhin mit Gefahren durch angebrochene und schiefstehende Bäume sowie loses Astwerk in den Kronen gerecht werden muss. Es wird empfohlen auf den festen Wegen zu bleiben und abseits der Wege den Wald zu meiden.  

Lesen Sie weiter: Gefangen im Reinhardswald: Das erlebten wir im Sturm auf dem Weg nach Hofgeismar

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