Frau erlitt einen Schock - Panik zuvor im Festzelt

Taxifahrerin bei Viehmarkt in Hofgeismar mit Pistole bedroht

Hofgeismar. Eine 52-jährige Taxifahrerin aus Hofgeismar ist in der Nacht zum Sonntag nahe des Viehmarktgeländes Opfer eines bewaffneten Raubüberfalls geworden. 

Die Taxifahrerin wurde um 3.50 Uhr auf der Mauerstraße von zwei Männern angehalten und in Fahrpreisverhandlungen verwickelt. Die Männer signalisierten schließlich Handelseinigkeit und einer der Täter stieg an der Beifahrerseite in das Taxi ein. Plötzlich hatte er eine graue Pistole in der Hand, zielte auf den Körper der Taxifahrerin und verlangte die Herausgabe ihrer Geldbörse und ihres Handys, berichtete die Kasseler Kripo. Beide Täter flüchteten schließlich zu Fuß mit der Beute in Richtung der Straße Oberer Graben. Die Taxifahrerin soll einen Schock erlitten haben.

In der Geldbörse befanden sich ein kleinerer Geldbetrag und diverse Papiere und Bankkarten der Geschädigten.

Der eine Mann ist etwa 1,80 Meter groß, kräftig, hat ein rundliches Gesicht, vermutlich eine Glatze. Er trug ein helles Oberteil und blaue Jeans und war bewaffnet mit einer grauen Pistole.

Der zweite Mann ist 20 bis 25 Jahre alt, etwa 1,65 Meter groß, von schmaler Gestalt und hat ein schmales Gesicht und kurze Haare. Er hat beim Sprechen spitz geformte Lippen und sprach mit ausländischem Akzent. Bekleidet war er mit einer blauen oder grauen Stoffjacke.

Zeugenhinweise nimmt die Polizei in Hofgeismar unter Telefon 05671/99 28-0 oder die Kriminalpolizei in Kassel, die die Ermittlungen übernommen hat, unter Telefon 0561/9100 entgegen.

Auseinandersetzung mit Pfefferspray im Festzelt

Etwa eine Stunde zuvor, gegen 3 Uhr, ereignete sich im Viehmarkt-Festzelt eine Auseinandersetzung, in der Pfefferspray zum Einsatz kam und insgesamt zehn Personen verletzt wurden. Die Rangelei entstand etwa in der Mitte des Festzeltes durch Streit zwischen mindestens zwei Personen. Dabei flogen nach Zeugenaussagen auch Stühle durchs Zelt. 

In Panik flüchteten viele Personen in Richtung Ausgang, wobei etliche stürzten. Sicherheitsdienst und Polizei griffen ein und sorgten wieder für Ruhe. Der Rettungsdienst versorgte acht durch das Pfefferspray verletzte Personen, darunter auch ein Sanitäter, und musste zwei weitere Personen chirurgisch versorgen, die sich Schnittwunden und Fußverletzungen zugezogen hatten.  

Im Laufe derselben Nacht wurde im Bereich der Toilettenanlage ein Festbesucher wegen seines Verhaltens durch den  Sicherheitsdienst vom Platz verwiesen.

Rubriklistenbild: © obs/AXA/Cameris/Shutterstock" Foto: AXA Konzern AG/AXA/Cameris/Shutterstock/obs

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