Vorgaben des Hessischen Landeskriminalamts sind Grund für Renovierung

Umbau: Die Hofgeismarer Polizei wird sicherer

Der alte Funktisch muss weg: Jörn Schaberick (links) von der Feuerwehr Fritzlar hilft Heino Obser (rechts) von der Polizei Hofgeismar beim Abbau des alten Polizeitisches. Der Eingangsbereich der Station wird aus Sicherheitsgründen umgebaut. Foto: Frangenberg

Hofgeismar. Die Polizeiwache in Hofgeismar wird zur Zeit umgebaut. Im Fokus steht der Eingangsbereich der Station.

Durch Sicherheitsauflagen, die das Hessische Landeskriminalamt vorgegeben hat, wird der Empfangsbereich mit einer Gegensprechanlage und einer Sicherheitsschleuse ausgestattet. Die Umbauarbeiten schränken vor allem durch den Lärm die Polizeiarbeit ein.

„Der Empfang wird mit Sicherheitsglas vom Eingangsbereich abgeschirmt. Zudem wird es eine Sicherheitsschleuse mit Warteraum geben und die Kommunikation zwischen Beamten und Bürgern läuft bald über eine Gegensprechanlage“, erklärt Polizeibeamter Heino Obser.

Es sei in Hofgeismar zu keinem Vorfall auf der Station gekommen, der diese Baumaßnahmen notwendig mache, jedoch ziehe man aus zahlreichen bundesweiten Vorfällen die Konsequenzen und mache die Station sicherer, so Obser.

Auch der Datenschutz wird durch den Umbau unterstützt. „Wenn vier oder fünf Menschen gleichzeitig in die Wache kommen, werden diese durch den Warteraum in Zukunft nicht mithören können, was die anderen mit den Beamten besprechen. Außerdem können durch das Sicherheitsglas auch Funk oder Telefongespräche nicht mehr im Eingangsbereich mitgehört werden“, erklärt Obser.

Für den Abbau des großen alten Funktisches ist Jörn Schaberick von der Feuerwehr Fritzlar gekommen. Die Feuerwehr wollte den Tisch für ihre Wache haben, musste aber beim Aufbau in Fritzlar feststellen, dass der Tisch zu groß ist. Jetzt muss er entsorgt werden.

Die gesamten Arbeiten bei der Polizei laufen bereits seit April diesen Jahres. Für den Zeitraum des Hessentags wurde aber pausiert. Durch einige Verzögerungen der Arbeiten, unter anderem durch viele Krankheitsfälle, hofft die Polizei nun, dass bis Anfang Dezember die Renovierung abgeschlossen ist.

Durch den Lärm von Bohrern oder anderen Geräten werde die Arbeit auf der Wache beeinträchtigt, so Obser. Wenn eine Vernehmung stattfinde, wäre es schwer sich zu konzentrieren, wenn im Nebenraum ständig gebohrt würde.

Außerdem fielen die Bauarbeiten jetzt auch in einen Zeitraum, indem die Beamten der Station auch viel mit der Flüchtlingssituation der Region zu tun hätten.

Obwohl auch Telefonanlage und Elektronik erneuert werden, können Bürger die Polizei unter der regulären Telefonnummer erreichen.

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