Im Friedwald und Tierpark Sababurg beobachtet

Ungewöhnlicher Gast: Ein Pfau stolziert durch den Reinhardswald

Pfau an der Reinhardswaldstraße in der Nähe des Friedwaldes.
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Forstamts-Mitarbeiter Roman Stohldreier fotografierte den Pfau vor einigen Tagen morgens an der Reinhardswaldstraße in der Nähe des Friedwaldes.

Ein ungewöhnlicher Besucher ist im Reinhardswald unterwegs: Spaziergänger haben vor einigen Tagen einen Pfau in der Nähe des Friedwalds entdeckt.

Reinhardswald - Auch Mitarbeiter des Forstamtes haben den Vogel beobachtet und fotografiert. Vor Kurzem saß er auf einer Eiche im Friedwald, berichtete Klemens Kahle vom Forstamt Reinhardshagen.

Vor einigen Tagen schaute der Pfau im Tierpark Sababurg vorbei, ergänzte Kahle. Dort war er an der Elchlodge unterwegs. „Wir lassen ihn gewähren“, sagte Tierpark-Chef Karl Görnhardt. Der Vogel werde weder gefüttert noch eingefangen.

Im Tierpark wäre der Vogel vor Fressfeinden geschützt, erklärte Kahle. Allerdings habe er gezeigt, dass er im Reinhardswald überleben kann. Fliegend bringe er sich auf Bäumen in Sicherheit. Futter – Insekten, Würmer und reifende Grassamen – finde er in dem Wald, ergänzte Kahle.

Woher der Vogel kommt, ist weder im Tierpark noch beim Forstamt bekannt. Möglicherweise ist er aus einer Haltung entflogen, er kann auch ausgesetzt worden sein. Einen Ring trägt er nicht. Freilebend kommen Pfaue in kleinen Gruppen in Regenwäldern in Süd- und Ostasien vor. (Bernd Schünemann)

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