Hundepensionen bieten Platz für Tiere während der Urlaubszeit

Hundepension: Große Auslaufflächen haben die Tiere in Grebenstein. Unser Bild zeigt Dog-Village Betreiberin Ronja Palme (links) und ihre Mitarbeiterin Nadine Rampe mit einigen der zur Zeit betreuten Hunde. Foto: Temme

Hofgeismar. Ausgesetzte Haustiere zur Urlaubszeit sind im Kreisteil Hofgeismar laut Polizei kein Problem. Viele Menschen planen voraus und nutzen Hundepensionen vor Ort.

„Das kommt ganz selten vor“, heißt es bei der Polizeistation Hofgeismar über ausgesetzte Tiere. Die Menschen hier sind offensichtlich tierlieb. Und sie sorgen vor. Schon Anfang des Jahres wenden sich viele Hundebesitzer an Hundepensionen und suchen einen Platz für ihren Vierbeiner für die Urlaubszeit. „Wir sind schon lange ausgebucht“, sagt denn auch Monika Ebbrecht, die in Eberschutz Betreuung für Hunde anbietet.

Nur noch wenige der 19 Plätze in Dog-Village in Grebenstein kann Ronja Palme anbieten. Und auch Uwe Bräuer von Apollo in Niedermeiser berichtet von einer starken Nachfrage. Keine Frage: Wer kurzfristig verreisen will und seinen Hund nicht mitnehmen möchte, muss sich sputen, um noch einen freien Platz zu finden.

Die Konzepte in den drei Hundepensionen sind unterschiedlich, gut betreut werden die Vierbeiner überall. In Grebenstein beispielsweise kümmern sich drei Mitarbeiter von Dog-Village um die bis zu 19 Hunde. „Wir bringen die Hunde in Kleingruppen unter“, sagt Ronja Palme, die die ehemalige Gärtnerei zwischen der Kernstadt und Burguffeln vor drei Jahren kaufte, umbaute und jetzt als Hundepension betreibt. Das habe sich bewährt, wenn beispielsweise Hunde, die gerne spielen, tagsüber zusammen seien. Seit über 13 Jahren arbeitet sie mit Hunden, gehört dem Bundesverband für Hundeerziehung und Verhaltensberatung an und bietet zudem noch eine Hundeschulung an, die die Tiere auch während ihres Pensionsaufenthalts absolvieren können.

„Lernen können Hunde in jedem Alter. Ob sie neun Wochen, neun Monate oder neun Jahre alt sind, ist dabei egal“, sagt Palme. Und: „Die Hunde lernen dabei schneller als die Besitzer.“ Doch die Hundeschule ist nur ein Zusatzangebot. Den Besitzern komme es darauf an, dass sie ihr Tier in guten Händen wüssten. Und die legen dabei weite Wege zurück. Selbst aus Berlin sei ein Vierbeiner in ihrer Pension. Der Hintergrund: Die Besitzerin ist zur Kur in Bad Wildungen und kann ihren Liebling dann an den Wochenenden besuchen.

Doch, auch das sagt Palme, nicht jeder Hund sei für eine Pension geeignet. Man sehe sich daher das Tier genau an. Und es sei auch schon vorgekommen, dass sie die Aufnahme verweigert habe.

In den Sommerferien wäre die Nachfrage natürlich am größten sagt sie. Doch auch für die Herbstferien werden die Plätze langsam knapp. Und ganz stark nachgefragt wäre die Zeit zwischen Weihnachten und Silvester. Wenig los sei hingegen im November.

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