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VHS Region Kassel in Sorge vor der Energiekrise

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Von: Bernd Schünemann

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Teilnehmer eines Vhs-Fotografiekurses an den Hängen im Diemeltal.
Voller Einsatz: Um auf Augenhöhe mit Tieren und Pflanzen zu kommen, liegen die Teilnehmer des Kurses zur Makrofotografie sogar im Gelände. Die VHS bietet auch im Winter verschiedene Fotokurse an. © Thomas Thiele

Die schwierige Energielage im Herbst und Winter stellt auch die Volkshochschule Region Kassel vor neue Herausforderungen.

Hofgeismar – Die VHS biete etwa 1400 Kurse und Vorträge an 200 Veranstaltungsorten an, berichtete der kommissarische Verwaltungsleiter Sven Hebestreit. Diese Orte unterlägen ganz unterschiedlichen Voraussetzungen, die möglicherweise auch zu Schließungen, führen könnten. Deswegen sorgt sich die VHS-Leitung um eine ordnungsgemäße Ausrichtung des Kursangebotes in den nächsten Monaten. Mit den 1400 Kursen habe die VHS wieder 85 Prozent des Angebotes vor Corona erreicht.

Kursgebühren angehoben

Hebestreit weist darauf hin, dass die Teilnehmerentgelte angehoben werden mussten. Je nach Kursformat und Teilnehmerzahl steige der Beitrag um 0,20 bis 0,45 Euro je Unterrichtseinheit. Die Nachfrage nach Integrationskursen könne die Volkshochschule nicht befriedigen. Durch den Krieg in der Ukraine und die Flucht von 6000 Menschen in Stadt und Kreis Kassel ist die Nachfrage laut Hebestreit stark gestiegen.

Hervorheben will die Leitung das neue Kursangebot im neuen Bereich „Junge VHS“. Das wolle sie mit Angeboten für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis zum 27. Lebensjahr ausbauen. Dieses Thema sei für Volkshochschulen und Erwachsenenbildung nicht neu, aber „ein wichtiger Baustein unseres Selbstverständnisses und unserer zukünftigen Angebotspalette“. Weiteres wichtiges Thema ist die Nachhaltigkeit.

Kurse mit der Polizei

Auch die gute Zusammenarbeit mit dem Polizeipräsidium Nordhessen spiegele sich im Programm wider. Daraus resultierten kostenfreien Veranstaltungen für die Bereiche Sicherheit und Ordnung.

Das Modell der Doppelspitze in der VHS-Leitung – derzeit kommissarisch besetzt mit Felicia Toor und Sven Hebestreit – habe sich bewährt, teilte der Landkreis auf Anfrage mit. An dem Modell wollen Stadt und Kreis als Träger festhalten. Die Doppelspitze solle zeitnah ausgeschrieben werden. (Bernd Schünemann)

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